KURZ & BÜNDIG  :  KURZ & BÜNDIG 

RUNDER TISCH

„Das Grollen der Kiezguerilla“ vom 29. Mai

Ich bin entschieden gegen brennende Autos und eingeschlagene Scheiben, aber die Gründe für die Anschläge in Friedrichshain kann ich als Kreuzbergerin und Anwohnerin im Wrangelkiez gut nachvollziehen. Die bisherigen Versuche, die Sorgen der Bewohner hier zu beschwichtigen, sind ja bisher total fehlgeschlagen („Runder Tisch“). Es ist aber auch gar nichts dabei herausgekommen! Wenn sich das nicht ändert, werden wir wohl auch in dieser Hinsicht bald in Kreuzberg „Friedrichshainer Verhältnisse“ bekommen.

Ursula Mahnke, Berlin-Kreuzberg

KOPFRECHNEN

„Berlin am Pranger“ vom 24. Mai

Warum fällt den politisch Verantwortlichen reflexhaft nur das Schlagwort „sparen“ ein bei schlechter Kassenlage? Die Einnahmen zu steigern, liegt doch auf der Hand. Und das Geld liegt auf der Straße, beziehungsweise auf den Schreibtischen in den Finanzämtern. Es braucht nur eine angemessene Personalstärke, um mit entsprechender zeitlicher Zuwendung Mehreinnahmen zu generieren.

Mindestens 700 Planstellen fehlen nach aktuellen eigenen Ermittlungen der Senatsverwaltung. Darauf weisen ver.di und die Personalräte bereits seit langem hin. Erklären Sie mir und den BürgerInnen, warum das so ist !

Eric Lausch, Berlin-Reinickendorf

FREUND UND HELFER

„Aufgeregt“ vom 25. Mai 2011

Es freut mich zu lesen, dass die Berliner Polizei bereit ist, auch in Sachen Tierschutz endlich dazuzulernen und ihrer Pflicht als Diener eines Staates, der seit 2002 den Tierschutz als Staatsziel im Grundgesetz verankert hat, vollumfänglich nachzukommen. So habe ich die Hoffnung, zukünftig nicht mehr am Telefon abgewimmelt zu werden, wenn ich eine hilflose Taube in einem Taubenabwehrnetz sehe.

Verena Bayer, Brieselang

TIEFSTAND

„Abstiegsplatz“ vom 1./2. Juni

Die rote Laterne hat Berlin nicht erst seit Mai 2011. Weder vonseiten der Politik noch der Medien wird dieser Fakt thematisiert. Die hohe Arbeitslosigkeit ist das Hauptproblem, aus dem sich viele andere Probleme ergeben, und darüber wird keine breite öffentliche Debatte geführt.

Dr. Maria Reiter-Reimers,

Berlin-Frohnau

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