KURZ & BÜNDIG  :  KURZ & BÜNDIG 

MAGIE DER INSZENIERUNG

„Zauberformel Kunst“ vom 6. Juni

Da heulen ein paar Lobbyisten der Kunstszene auf, denen die öffentlichen Subventionen für ihr Objekt Messegesellschaft gestrichen wurden. Kunst hat aber mit Kommunikation zu tun und, ob Wahlkampf hin oder her, es ist richtig, dass mit „Based in Berlin“ dieses Kunst-Event auf einem halben Dutzend Schauplätzen in weiteren Teilen Berlins inszeniert wird.

Schließlich wollen die kunstbeflissenen Besucher auch die lebendige ganze Stadt sehen und nicht nur ein im eigenen Saft schmorendes „Art Forum“ mit Etablierten, die Kunstgeschmack diktieren.

Dieter Zywicki, Speyer

GESCHMACKSKNOSPEN

„Von Tisch zu Tisch“ vom 5. Juni

Der Artikel von Bernd Matthies trifft den Nagel auf den Kopf, dem ist nichts hinzuzufügen. Umso unverständlicher sind gleichsetzende Bewertungen anderer Restaurants in der einschlägigen Literatur. Wir kennen und schätzen Karl Wannemachers Kochkünste ebenso wie den Service seit dem Bestehen des „Alt Luxemburg“. Insbesondere beim Besuch anderer Restaurants auf Reisen wird uns die Qualität und das Authentische seiner Kochkunst nicht nur ins Gedächtnis gerufen, sondern auch auf den Geschmacksknospen bewusst.

Karl-Robert Ring und Brunhild Ring-Callies, Berlin-Mariendorf

RA(N)DALIERER

„Unterwegs zum Sattelfest“ vom 5. Juni

Sehr schön, was Sie da schreiben, aber wenn man Pech hat, wird man als Fußgänger auf dem Bürgersteig einfach angefahren und weg sind die Radfahrer.

Ein friedliches Miteinander von Radfahrern und Fußgängern auf dem Bürgersteig – Fehlanzeige, ganz zu schweigen, was ich als Fahrgast im Taxi erleben muss, wobei die Taxifahrer in der Regel viel vorsichtiger sind als so manche Radfahrer, die wohl meinen, sie könnten alle Verkehrsgesetze ignorieren.

Dieter Paetel, Berlin-Wilmersdorf

ENGLISCH FÜR FORTGESCHRITTENE

„Talkshow“ vom 5. Juni

Warum muss in Berlin die Internationalität so weit getrieben werden, dass ich in verschiedenen Restaurants meine Bestellung nicht mehr auf Deutsch aufgeben kann?

Oder gibt es bereits Bestrebungen bei „Visit Berlin“ – auch wieder so ein Anglizismus! – Englisch als Verkehrs- und Amtssprache einzuführen?

Gerhard Müller, Berlin-Staaken

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