KURZ & BÜNDIG : KURZ & BÜNDIG

KAMPFRADLER

„Rad ab“ vom 15. Juli

Typisch, dass an der Kastanienallee über den Stil, anstatt über die Sache diskutiert wird! Ohne ein bisschen Krawall hört aber keiner hin, und dieser ist überfällig. Nicht nur „Extremsportler“ gefährden allerdings die Fußgänger. Viele ganz normale Radler sausen mit ganz normalem Radlertempo durch die Fußgänger. Sie wollen sich dem Autoverkehr nicht aussetzen und verlagern ihr Risiko auf die hilflosen Fußgänger. Die können es aber nicht tragen. Sie haben nämlich hinten keine Augen. Sollen sie sich wie Kreisel fortbewegen? Ich schlage vor, dass jeder von uns bei passender Gelegenheit entgegenkommende Radler durch Gehen im Zickzack zum Stehen bringt.

Dann deuten wir lässig mit dem Daumen auf die Fahrbahn. Verzichten wir auf den Versuch einer Belehrung! Diese Radler glauben nämlich, sie seien als umweltfreundliche Verkehrsteilnehmer sowieso im Recht. Wieso aber gnadenlos auf Kosten der Fußgänger? Muss immer erst einer tot am Boden liegen? Wehren wir uns!

Dr. Kurt Gawlitta, Berlin-Halensee

STEUERPARADIES

„Ein neuer Marshallplan“ vom 5. Juli

Die vielfältige Kritik an den großzügigen Darlehen für Griechenland ist zwar gerechtfertigt, doch mir unerträglich, weil keine einzige „konstruktive“ Kritik geäußert wird.

Diese könnte so lauten, dass die EU mit Griechenland ein Doppelsteuerabkommen beschließt, wie es zum

Beispiel mit der Schweiz der Fall ist,

so dass die in der EU zu zahlende

Abgeltungssteuer der vielen

griechischen Millionäre, die in ihrer Heimat keine Steuern bezahlen, weil sie ihr Kapital vor allem nach

Deutschland gebracht haben, nicht

unserem Staat zugutekäme, sondern endlich anonym an Griechenland

ausgezahlt würde. Dann würden

nicht nur die kleinen Leute in Griechenland zur Kasse gebeten und es bestünde eine Chance, das Griechenland jemals seine Schulden zurückzahlen könnte.

Prof. Dr. Ludger Schiffler,

Berlin-Grunewald

CHAPEAU

„Frag die Engel“ vom 12. Juli

Ganz herzlichen Dank für die Besprechung des Paul-Simon-Konzerts. Ich habe selten eine so bildhafte, eingängige und kurzweilige Konzertbesprechung gelesen.

Dr. Lars Schäfer, Düsseldorf

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben