KURZ & BÜNDIG : KURZ & BÜNDIG

VORHER-SAGE

Tagesspiegelwetter

Ihre Wettervorhersagen sind zuverlässig falsch, dass ich (zu 90 Prozent) sicher sein kann, dass genau das Gegenteil der Prophezeiung eintrifft. Und wenn Ihre Prognose stimmt, ist die Lage so stabil, dass ich das Wetter auch hätte vorhersagen können. Ich schätze Ihre Zeitung sehr, und empfehle sie immer mit einer Einschränkung: Den Wettervorhersagen sollte man nicht trauen.

Ortrud Lübke, Berlin-Lankwitz

NOSTALGIE

„Reinigungsmittel aus Roter Beete“ vom 30. Juli

Regelmäßig erinnert der Tagesspiegel an DDR-Errungenschaften wie Mauer, Betriebskampfgruppen, Stasi, aber auch an formidable sozialistische Wortschöpfungen aus dem Bereich der landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften: Rote Scholle oder Rote Ähre.

Seit Sonnabend kennen wir dank Jungpionier Christian Thiele auch die Roten Beete, vermutlich einem VEB-Gemüseanbaukombinat zugehörig.

Peter Lein, Berlin-Siemensstadt

WEDELTECHNIK

„Ein Luftkampf“ vom 3. August

Nun also auch in „meinem“ Tagesspiegel! Ich dachte, es hätte sich wirklich herumgesprochen, dass Fluglotsen mitnichten mit Kellen herumwedeln, sondern auf dem Tower bzw. im Center sitzen.

Es ist auch schade, dass die Forderungen wieder nur auf’s Finanzielle reduziert werden, dabei geht es dieses Mal vor allem um andere Dinge.

Vom freiwilligen Lohnverzicht im letzten Jahr ist auch kein Wort zu lesen. Diese recht einseitige Darstellung ist ärgerlich!

Kerstin Ringel, Berlin

OPTIMISMUS

„Die Bahn will sympathisch werden“ vom 29. Juli

Es wär’ zu schön, um wahr zu sein! Es ist lange her, dass wir uns darauf verlassen konnten, pünktlich anzukommen, Anschlüsse zu erreichen oder überhaupt losgefahren sind. Jeder Zug, der pünktlich ist, wird inzwischen als Glücks- und nicht mehr als Regelfall empfunden.

Ob eine Pünktlichkeitsstatistik und der eine oder andere neue Zug was daran ändert? Wie steht es um das Wartungspersonal für Züge und Strecken?

Heide Binner, Berlin-Rudow

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