KURZ & BÜNDIG : KURZ & BÜNDIG

VERSCHWENDUNG

„Eine Bibliothek zum Abheben“

vom 22. Oktober

Es ist nicht zu fassen: Da ist Berlin hochverschuldet, vernachlässigt Schulen und Straßen – plant aber einen Bibliotheksneubau für 250 Millionen Euro. Das Geld sollte sinnvoller für wichtigere Dinge eingesetzt werden, zum Beispiel für den Schuldenabbau (siehe Griechenland).

Martina Balluff, Berlin-Hansaviertel

SOZIALSTUNDEN

„Mehr Kontrolle für freie Träger“

vom 25.Oktober

Die CDU ist also gegen einen Mindestlohn von € 8,50. Ich schlage vor, dass die gesamte CDU für € 6,50 pro Stunde arbeitet. Vielleicht kommen wir dann auf eine grünen Zweig! Ach, fast vergessen: Die großzügigen Empfänge werden natürlich gestrichen und Geld fürs unkreative Grübeln darüber, wie man es dem gebeutelten Bürger noch schwerer machen kann auch!

Maitri Hillebrecht,

Berlin-Schmargendorf

ANMERKUNG

„Vergeigt“ vom 26. Oktober

In dem Kommentar steht, dass die Finanzgerichte – so denn jemand geklagt hätte – bestimmt auch die Ökosteuer kassiert hätten.

Hierzu ist anzumerken, dass es sehr wohl Klagen gegen die Ökosteuer gab, aber das Bundesverfassungsgericht in

seiner eindeutigen Entscheidung vom

20. April 2004 (1 BvR 1748/99) die Verfassungsbeschwerden gegen die Ökosteuer zurückgewiesen, und die Verfassungsmäßigkeit bestätigt hat. Das Bundesverfassungsgericht hat einen Verstoß gegen das Grundgesetz, insbesondere gegen das Grundrecht der Berufsfreiheit, die Eigentumsgarantie und den allgemeinen Gleichheitssatz, ausdrücklich verneint.

Lutz Lieberam, Berlin-Friedenau

VORBILDWIRKUNG

„Ein Kiez guckt in die Röhre“

vom 25. Oktober

Dadurch dass die Stahlkonstruktionen der S-Bahn-Unterführungen immer in Schwarz angestrichen sind, wirkt der Durchgang bedrohlich für Passanten. Es wäre besser, weißen Anstrich zu wählen. Das macht einen freundlicheren Eindruck. Ein gutes Beispiel ist die Bahnhofshalle des Gare de l'Est in Paris!

Peter Beste, Berlin-Tegel

0 Kommentare

Neuester Kommentar