KURZ & BÜNDIG : KURZ & BÜNDIG

PLASTIKWALD

„Unten Struppig“ vom 21. November

Alle Jahre wieder entdeckt Berlin (oder die Medien) die Natur und stellt fest, sie ist nicht genormt, was dann im Urteil des Tagesspiegels mit „mangelhaft“ gleichzusetzen ist. Warum nicht ab sofort wiederverwendbare Plastiktannen, das erspart den skandinavischen Ländern die Mühe, der deutschen Hauptstadt Geschenke zu machen. Und Berlin erfreut sich an Perfektion, die es ja ansonsten auch an allen Ecken pflegt. Alternativ sei ein Waldspaziergang zum Studium der Natur empfohlen!

Dr. Susanne Terwey, Berlin-Schöneberg

SCHILDERWALD

„Nummernschilder für Polizisten:

Schwarz-Rot will Rotation“

vom 17. November

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP)

hat am 16.11.2011 im Streit um die Kennzeichnungspflicht von

Polizisten keine unerwartet klare

Niederlage erlitten. Die GdP hat

nicht geklagt, sondern der Gesamtpersonlarat der Berliner Polizei.

Wir behaupten auch nicht, sondern

wir wissen es, in der Polizei sind

nach unserem Kenntnisstand drei

Vorgänge aktenkundig. Die

Polizeibehörde hätte schon längst

nach dem Arbeitsschutzgesetz

eine Gefährdungsbewertung dazu

vornehmen müssen. Hier könnte

Schadenersatz geltend gemacht

werden. Deshalb müssen die

13 000 verteilten „Schilder“ aus

unserer Sicht eingezogen werden.

Detlef Herrmann,

Landesbezirksvorsitzender der GDP,

Berlin

NICHT ÖFFENTLICH

Zur Berichterstattung zum Suizidversuch des Bundesliga-Schiedrichters

Ihre zurückhaltende Berichterstattung zum angeblichen Selbstmordversuch des Bundesliga-Schiedsrichters finde ich einzig angemessen und angesichts der umfangreichen Berichterstattung in anderen Medien und einer erstaunlich unsensiblen Pressekonferenz des DFB vorbildlich und lobenswert!

Leider ist tagesspiegel-online weniger zurückhaltend ...

Bitte lassen Sie sich nicht vom „Wettbewerbsdruck“ verleiten: Solange nicht klar ist, ob es einen Bezug zum Fußball gibt, ist dieser Selbstmordversuch eine tragische Privatangelegenheit, über die kein öffentliches Informationsinteresse besteht.Dr. Hartmut Spiesecke,

Berlin-Zehlendorf

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