KURZ & BÜNDIG : KURZ & BÜNDIG

LICHTGESTALT

„Guttenberg spricht über Rückkehr und eine neue Partei“ vom 24. November

Dreimal großformatig Guttenberg, das ist dreimal zu viel, zumindest dreimal viel zu groß. Es ist ein bekanntes Phänomen, dass es Menschen gibt, die durch ihr Auftreten Sympathien wecken können, die in keinem Verhältnis zu ihren Fähigkeiten stehen, beispielsweise Heiratsschwindler, Hochstapler usw. Dass sie nun einem Blender eine solche Präsenz bieten, stimmt sehr nachdenklich und ich hoffe, dass die Redaktion hier lediglich einem Druck von außen ausgeliefert war und sich nicht freiwillig zum Herold dieser „Lichtgestalt“ gemacht hat.

Dietmar Kiele, Berlin

BEREICHERUNG

Polit-Comic vom 27. November

Der Sonntagsfrager von heute ist ja wieder ganz großartig. Der Polit-Comic ist für mich eine echte Bereicherung der Sonntagsausgabe, die ich in letzter Zeit häufiger beim Bäcker mitnehme. Weiter so!

Paul Gronert, Berlin-Friedrichshain

HÜNDISCH FÜR ANFÄNGER

„Uneinsichtige Hundehalter überfordern die Kiezstreifen“ vom 24. November

Ich vermisse in der Berichterstattung über das neue Hundegesetz die Aufzählung der Hunderassen in der Kampfhundeliste. Besteht das Ordnungsamt eigentlich noch? Ich habe noch nie jemanden im Naturschutzgebiet in Lichterfelde gesehen. Dafür fehlende und überschmierte Schilder und viele Hunde unangeleint. Mit der größten Selbstverständigkeit. Erholungssuchende werden aus den Parks vertrieben. Das neue Hundegesetz ist ein Schein-Alibi für die, die ihren Hund unangeleint auf die Bevölkerung loslassen. Das Ordnungsamt muss endlich mal durchgreifen.

Eva Braun, Berlin-Lichterfelde

WÜNSCH DIR WAS

„Im transatlantischen Graben“

vom 30. November

Der Artikel war ja fast schon ein Weihnachtsgeschenk. Dass man, ohne gleich in die „Anti-Kiste“ gestopft zu werden, schreiben darf, was viele Deutsche denken und dass das dann auch noch gedruckt wird, macht ja richtig wieder Mut, eine eigene Meinung laut auszusprechen. Na ja, es geht eben auf Weihnachten zu, wo manche unausgesprochene Wünsche unverhofft erfüllt werden.

Klaus Scheuermann, Berlin-Friedenau

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