KURZ & BÜNDIG : KURZ & BÜNDIG

AUFERSTANDEN

„Keine Heiligen, sondern Talente“ vom 13. Dezember

Da wird in den Medien und in der Öffentlichkeit darüber gestritten, ob der Shootingstar der vergangenen Saison wieder öffentlichkeitswirksam auftreten darf. Warum eigentlich nicht? Durften wir doch vor einiger Zeit erleben, wie ein durch einen dubiosen Privatkredit und diverse Bonusflüge Gescheiterter, kurzfristig entsorgt und versorgt via Europaparlament, wie ein Phönix aus der Asche Parteivorsitzender geworden ist. Die Liste der Wiederauferstandenen ließe sich übrigens beliebig erweitern.

Ulrich-Werner Martinsdorf, Köln

STETER TROPFEN

„Aufgezwungene Bürokratie" vom 11. Dezember

Der Leserbrief von Dr. E. Freisleben trifft den Nagel wirklich auf den Kopf. In seiner Aufzählung fehlen mir nur noch die Arbeitskräfte in Alten-und Pflegeheimen, die mit unsäglichen bürokratischen „Strichlisten“ von ihrer Arbeit am Menschen abgehalten werden.

Greifen wir doch das Problem auf und schreiben Leserbriefe an Zeitungen und Briefe an unsere Abgeordneten. Vielleicht „höhlt steter Tropfen den Bürokratiestein“.

Ursula Kräh, Berlin-Lichterfelde

AUSSETZER

Wohlfühl-halbe-Stunde vom 10. Dezember

Liebe Leute vom Tagesspiegel,

mit Oberfranken, dem früheren Berliner Naherholungsgebiet, habt Ihr es nicht so besonders.

Neulich wurde der Innenminister Friedrich, der aus Naila stammt und in Hof wohnt, vom Redakteur in die Oberpfalz verbannt. Seit heute ist Thomas Gottschalk ein Bamberger, obwohl er in Kulmbach aufgewachsen ist (was sich bis Berlin herumgesprochen hat, weil er für diese schöne Stadt oft Werbung macht). Also: Fahrt mal hin, es lohnt sich, die Geografiekenntnisse aufzufrischen.

Peter Schmidt, Berlin-Lichterfelde

Sehr geehrter, lieber Herr Schmidt,

ich muss gestehen, ich habe den Geburtsort von Gottschalk verlegt. Warum, das weiß ich nicht wirklich, denn eigentlich weiß ich Bescheid.

Egal, Fehler ist Fehler, und dumm gelaufen ist dumm gelaufen.

Werde deswegen meinen Jahresurlaub in Kulmbach und nicht in Bamberg verbringen.

Herzliche Grüße,

Joachim Huber, Tagesspiegel

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