KURZ & BÜNDIG : KURZ & BÜNDIG

LOVESONG

„Partner fürs Leben“ vom 29. Dezember

Stephen Stills’ Song „Love the One You’re With“ ist keineswegs ein Hohelied auf die Treue. Es ist lediglich eine Aufforderung, doch den zu lieben, mit dem man gerade zusammen ist, wenn man nicht mit dem zusammen sein kann, den man liebt: „And if you can’t be with the one you love, honey, love the one you’re with.“

Thea Kantorska, London

BEMERKENSWERT

„380 000 Versuchstiere im Jahr allein in Berlin“ vom 22. Dezember

Ich finde es bemerkenswert, dass eine Tierschützerin in Ihrer Zeitung Erwähnung findet. Gerade solchen Menschen, die sich für die stets im Verborgenen Gequälten einsetzen und selten einen Erfolg verbuchen können, gebührt Ehre. Nur wenige Menschen wissen, dass es Tierversuchsgegner gibt und wie viel Arbeit diese leisten. Hut ab vor Brigitte Jenner.

Renate Degenhardt,

Berlin-Reinickendorf

ZU KURZ GEGRIFFEN

„Eine alte Weise“ vom 3. Januar

Der Artikel weist treffend auf das Problem hin, dass immer mehr Menschen nicht von ihrer Arbeit leben können. Zu kurz gegriffen erscheint mir aber die Schlussfolgerung, dass Qualifikation und Bildung da herausführen. Bei älteren Arbeitnehmern ist dies nicht der Fall: Ich bin Jahrgang 1949 und weder mir noch meinem Freundeskreis wird trotz guter Bildung und intensiver Bemühungen jemals etwas anderes angeboten als befristete, unterbezahlte oder gar dubiose Arbeit. Zwar wird behauptet, dass sich das Wissen um die Vorteile älterer Arbeitnehmer immer mehr durchsetzt, ist aber offensichtlich nur Theorie. Kurzfristig wird sich da wohl ohne äußeren Druck nichts ändern.

Ingrid Meyer, Berlin-Charlottenburg

QUADRIGA IN NOT

„Rettet das Brandenburger Tor!“ vom

31. Dezember

Peter von Becker hat völlig recht. Bemerkenswert finde ich, dass er eine gute, nicht nur dem Ansehen (im doppelten Sinne) Berlins gut tuende, sondern sogar der Vermarktbarkeit nützliche Lösung anbietet. Wer würde das Bezirksamt daran hindern, kommerziellen Nutzern die Gesamtfläche zum gleichen Preis wie jetzt inklusive des notwendigen Abstands zu vermieten.

Wolfgang Horstmeyer, Berlin-Steglitz

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