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HISTORISCHE KISTE

„Geschäftsmodell

Diktatur“

vom 13. Januar

Da erinnert sich doch tatsächlich ein CDU-Abgeordneter an das Ahlener Programm, das schon Adenauer nicht mehr interessierte! Doch nun greifen Sie dann in der historischen Kiste kräftig daneben und der Tagesspiegel merkte anscheinend auch nichts: Göring war natürlich 1932 nicht preußischer Innenminister! Papen hatte die preußische amtierende Regierung nach Hause geschickt und war, neben seinem Amt als Kanzler, Reichskommisar für Preußen. Göring amtierte zu der Zeit als Reichstagspräsident, weil die NSDAP stärkste Partei im Reichstag war. Und Hitler kam erst 1933 an die Macht, Göring wurde nun Reichskommissar für das preußische Innenministerium.

Hans-Jürgen Habenicht, Berlin-Dahlem

MÄHHHHH

„Lammfromm“ vom 12. Januar

Auch wenn es noch so süß ist, ein „Ziegenlamm“ hat der Herrgott in seinem Schöpfungsplan nicht vorgesehen. Eine junge Ziege ist ein Kitz. Mit Majoran gewürzt und in die Bratröhre geschoben wird es auch als Zicklein bezeichnet, obwohl das streng genommen nur für das weibliche Jungtier gilt, da Zicke ursprünglich nicht eine egozentrische weibliche Person, sondern eine weibliche Ziege bezeichnet.

Dr. Wolf-Dieter Schleuning,

Berlin-Hermsdorf

KLARSICHT

„Die Durchblicker vom Dienst“

vom 17. Januar“

Sehr erleichtert war ich, als ich die Stellungnahme von Gregor Dotzauer zu Han’s Artikel über Transparenz in der letzten „Zeit“ las. Oder andersherum: Als ich den Artikel in der „Zeit“ las, wurde mir ganz mulmig, eine so kurz gefasste Argumentation zu einer in so vielen aktuellen Situationen notwendigen Tugend zu lesen.

Danke, dass Sie im Tagesspiegel mit Hinweisen auf die philosophischen Bezüge den Begriff wieder in einen breiten Zusammenhang gestellt haben. So ist „Transparenz“ wieder handhabbar und lebendig geworden.

Veronika Brugger,

Berlin-Schöneberg

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