KURZ & BÜNDIG : KURZ & BÜNDIG

TROSTLOS

„Platz da“ vom 19. Februar

Danke für diese Seiten! Frischer Wind für viele Plätze, von denen einige in der Realität weniger trist aussehen als auf den Fotos (z. B. Kurt-Schumacher-Platz, Altstadt Spandau), mehr „Verweilflair“ könnte da nicht schaden! Der Louise-

Schroeder-Platz macht mich besonders traurig, um 1970 wuchsen da japanische Zierkirschen. Stets bin ich hingefahren, um die Blütenpracht zu bewundern. Viel ist nicht geblieben, leider.

Rosemarie Grüger-Oswald,

Berlin-Gatow

IRRTUM

„Der Rücktritt des Bundespräsidenten – Wer ihm folgen könnte – Der Richter"

vom 18. Februar

Ihrem zeitgeschichtlichen Exkurs in diesem Artikel entnehme ich mit nicht geringem Erstaunen, dass der angesehene Filmregisseur Werner Herzog nicht nur CDU-Landesminister in Mainz, sondern auch Verfassungsrichter und gar Bundespräsident war. Oder sollten sich diese Ihre Angaben etwa auf den gleich-

(nach-)namigen ehemaligen baden-

württembergischen Kultus- und Innenminister, vornämlich Roman, beziehen, der in der Tat Präsident des Bundesverfassungsgerichts und anschließend Bundespräsident war?

Bernd-Robert Balmes,

Berlin-Charlottenburg

ERGÄNZUNGSLITERATUR

„Verbrannte Erde“ vom 20.Februar

Es hat mich verwundert, dass der Rezensent der großartigen Studie von Jörg Baberowski ein Buch vermisst, das „das Leben in Angst ..., das Leben inmitten und trotz der Angst“ im stalinistischen Terror beschreibt. Gibt es dieses doch seit geraumer Zeit: „Die Flüsterer“ von dem britischen Historiker Orlando Figes und – wenngleich mit einem sehr viel breiterem thematischen Spektrum als nur dem des angsterfüllten Alltagslebens – das Buch des Deutschen Karl Schlögel „Terror und Traum. Moskau 1937.“ Beide nicht minder beeindruckende Werke!

Jürgen Ludwig, Berlin-Zehlendorf

OHNE LIMIT

„Rasen verjährt schneller“ vom 10. Februar

Hervorragende Idee! Warum nicht gleich die komplette Datei in Flensburg abschaffen und ebenso sämtliche Tempolimits – soll doch jeder so schnell fahren, wie er möchte, das ist ja sowieso bereits weitverbreiteter Usus.

Julia Beer, Berlin-Zehlendorf

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