KURZ & BÜNDIG : KURZ & BÜNDIG

RICHARD RICHTIG

„Wilde Geschlechter“ vom 26.Februar

Ich möchte der Autorin Anja Kühne zu diesem großartigen Glossar gratulieren. Habe selten in einer Zeitung eine so wichtige und richtige Erklärung zur längst gelebten Vielfältigkeit rund um die Geschlechter gelesen – bravo! Die Vorstellung, dass nun auch Nina Normalo, Karl Konservativ und Oma Othilde mit diesem kurzen Artikel eine ordentliche Portion Aufklärung bekommen haben, bringt mich zum Schmunzeln. Vielen Dank!

Kristina Klein, Berlin-Kreuzberg

DAS KLEINE WOHNZIMMER

„Beziehungsstatus: Single“ vom 3. März

Die Geschichten von Menschen, die Singles, aber nicht allein sind, hat mich sehr gerührt. Ich bin die Sängerin auf dem Foto und kenne unsere Gerda nun schon seit vier Jahren. Wie über unsere Gerda geschrieben wurde, hat voll ins Schwarze getroffen. Sie ist für uns alle ein großes Vorbild, und ihre Fröhlichkeit und ihre Lebensfreude sind ansteckend.

Herzlichen Dank an Herrn Lehmann für diesen gefühlvollen und tollen Artikel. Vielleicht finden nun noch ein paar mehr Menschen in unser „kleines Wohnzimmer“ im Kastanienwäldchen.

Simone Bogen, Berlin-Buckow

ABTANZEN AUF DER FLUGBAHN

„Techno im Tiergarten: B-Parade nimmt neuen Anlauf“ vom 6. März

Die B-Parade gehört auf das Tempelhofer Feld, wie alle derartigen Großveranstaltungen. Das Tempelhofer Feld ist hervorragend mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Es ist groß genug für jederlei Spektakel, ist übersichtlich und sehr sicher. Hier besteht keinerlei Gefahr, versehentlich zerquetscht zu werden. Vor allem bleiben Brandenburger Tor und Tiergarten das was sie sind: öffentlicher Raum für alle. Die genannten Flächen werden bereits allzu häufig privat genutzt. Das kann jetzt für alle Beteiligten zufriedenstellend beendet werden: Berlin hat das Tempelhofer Feld und bekommt den Flughafen Tegel alsbald dazu.

Wolfgang Rojek, Berlin-Alt-Moabit

ERINNERUNG HAT VIELE FARBEN

„Gummienten auf Loriots Grab“

vom 27. Februar

Da Herr Badelt dankenswerterweise sowohl mit dem nötigen Humor als auch mit Gründlichkeit recherchiert haben muss, muss ich mich outen, an der Literaturpropaganda für die Ringelnatz-Gedichte schuld zu sein. Was er da vorfand, ist die Wintervariante, in den frostfreien Monaten schmückt eine weiße Ofenkachel das Grab in Erinnerung an das schöne Gedicht: „Ich habe Dich so lieb! Ich würde dir ohne Bedenken eine Kachel aus meinem Ofen schenken“.

Die Idee mit den Quietscheentchen ist leider nicht von mir, aber ich muss jedes Mal lachen, wenn ich da längs spaziere. Hier tobt das Leben auf den Gräbern, und so soll es bleiben.

Deike Runge, Berlin-Johannisthal

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