KURZ & BÜNDIG : KURZ & BÜNDIG

WASSERMUSIK

„Mit Pomp, Witz und Standhaftigkeit“

vom 4. Juni

Es gab noch eine königliche Wasserfahrt in London: Im Frühsommer 1717 begab sich Georg I, König von England, in London auf eine Lustfahrt auf die Themse. Im Auftrage des veranstaltenden königlichen Haushofmeisters komponierte Georg Friedrich Händel „The Water Music“ und dirigierte sein Orchester auf einem Boot, welches neben dem des Königs nebenher fuhr. Majestät und Kurf. Durchlaucht gefielen die Musik so gut, dass diese zweimal wiederholt wurde. Vielleicht erklang ja „The Water Music“ von Herrn Händel auch am 3. Juni 2012 auf der Themse?

Christian Bernhardi, Berlin-Friedenau

UMTRIEBIG

Berichterstattung über Sport

Ich habe die Zeitung abonniert, um mich umfassend zu informieren. Nach Sichtung aller verfügbarer Hauptstadtzeitungen bin ich beim Tagesspiegel geblieben. Was mich umtreibt, ist der Sportteil. Außer Hertha BSC scheint es in Berlin keinen weiteren Fußballverein zu geben. Bei Union über Zehntausend beim Weihnachtssingen? Keine Meldung wert. In Köpenick laufen Vorbereitungen für einen Stadionausbau. Wer interessiert sich dafür? Meldungen über Berliner Vereine niedrigerer Spielklassen? Warum? Es wird ja über 30 Besucher beim Herthatraining berichtet. Da ich keine Lust auf den „Kurier“ oder die „Berliner“ habe, wäre es entzückend, neben dem Charlottenburger Club auch anderen Berliner Vereinen etwas Raum einzuräumen.

Roland Biens, Berlin-Lankwitz

TRINKGELDENTSCHEIDUNG

„Trinkgeld geben“ vom 3. Juni

Der Kolumne stimme ich voll zu. Ich lasse das Trinkgeld in der Regel auch auf dem Tisch liegen. Was ich überhaupt nicht mag, das sei kurz angemerkt, ist eine amerikanische Gepflogenheit, ein zehn- oder gar zwanzigprozentiges Trinkgeld als „Tip“ schon auf der Rechnung auszuweisen. Ähnliches habe ich hier auch schon erlebt. Ich möchte aber gerne Herr über meine eigene Trinkgeldentscheidung bleiben.

Bernhard von der Planitz, Zehlendorf

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