KURZ & BÜNDIG : KURZ & BÜNDIG

ZITTERPARTIE

„Swinging City“ vom 21. Juli

In dem Artikel über das Kulturfestival in London wurde zweimal ein Musikinstrument namens „Zitter“ erwähnt. So weit mir bekannt ist, wurde das Instrument „Zither“ benannt, und wird auch nach der Rechtschreibreform nicht anders geschrieben.

Ruth Raßmann, Berlin

ALLES ANDERS

„Berlin hat die säumigsten Hartz-IV-

Empfänger“ vom 21. Juli

Die Rechtsfolgen eines Meldeversäumnisses sind nicht korrekt dargestellt. Die Minderung beträgt vielmehr zehn Prozent des Regelbedarfs (§ 32 Abs.1 SGB II in der Fassung ab 01.04.2011). Im Falle eines wiederholten Meldeversäumnisses kommt es – anders als nach altem Recht und anders als bei Pflichtverletzungen nach § 31 SGB II – auch nicht

zu einer Steigerung der jeweiligen

Sanktionshöhe.

Gudrun Fink, Düsseldorf

WEITES FELD

„Ich will Bäume“ vom 21. Juli

Frau Sauerbrey möchte das Tempelhofer Feld landschaftlich umgestalten. Was sie dort sieht, wäre für sie keine Wiese, sondern eine Wüste. Nach dem Seitenhieb „vielleicht gehören Sie zu denen, die die Stadtgrenze nur selten überqueren“, erklärt sie, was sie unter einer Wiese versteht: „wogendes Grün, (...), ein paar Kornblumen, ein Stipser Mohn, (...)“. Korn- und Mohnblumen wachsen allerdings nicht in Wiesen. Es ist eindeutig der Anblick eines Getreidefelds.

Dr. Ralf Milke, Berlin-Wannsee

JAHRESTAGE

„Milliardärssteuer“ vom 18. Juli

Nach Abzug der Milliardärssteuer wird in diesem Beitrag auf die verbleibende Zeit bis zur Pleite, bei Ausgaben von 1000 Dollar pro Tag, für die verarmten Milliardäre hingewiesen. Das Beeindruckende ist aber, dass es nicht Tage, sondern 10 000 Jahre bis zur Pleite heißen muss. Oder anders: Bei 100 000 Dollar am Tag(!), dauert es hundert Jahre, bis das Geld aufgebraucht ist.

Rolf Jahnke, Hamburg

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