KURZ & BÜNDIG : KURZ & BÜNDIG

ERSTAUSGABE

„Dies ist sein Land“ vom 14. Juli

Ich danke Bodo Mrozek für den guten Artikel über Woody Guthrie. Es hat mich sehr gefreut, dass eine große Zeitung wie der Tagesspiegel über einen der besten amerikanischen Folksänger schreibt, der leider auch hierzulande nicht sehr bekannt ist – im Gegensatz zu vielen seiner Songs.

Anmerken möchte ich aber, dass es bereits 1977 die erste deutsche Übersetzung seiner Autobiografie „Bound for Glory“ mit einem Vorwort seines Freundes Studs Terkel bei Zweitausendeins gegeben hat. Es ist ein lesenswertes und auch sehr trauriges Buch.

Barbara Schneider, Berlin

EHER INDISCH

„Nicht lange fackeln“ vom 27. Juli

In seiner Vorschlagsliste für die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele berichtet Jan Mohnhaupt unter der Überschrift „Das Empire feiert sich selbst“, dass u. a. „Hippies aus Goa“ ihre Teilnahme zugesagt hätten. Darf ich darauf hinweisen, dass Goa von 1510 bis 1961 portugiesische Kolonie und somit niemals Teil des Britischen Empire war.

Thomas Rau, Berlin-Kreuzberg

FAHRLÄSSIG

„Radfahrerin von Radlader getötet“

vom 28. Juli

Leider wird in dem Beitrag jedoch nicht erwähnt, dass der Radlader eigentlich keine Straßenzulassung hat und im Straßenverkehr so nichts zu suchen hat. Ich stelle zunehmend fest, dass diese Baumaschinen vermutlich aus Kostengründen auf der Straße von einer Baustelle zur anderen fahren, anstatt diese auf einem Spezialfahrzeug befördern zu lassen. Dies führt zu einer erheblichen Behinderung und Gefährdung im Straßenverkehr, ohne dass die Polizei hier eingreift.

Arnoldus Ehren, Berlin-Wittenau

INFANTIL

„Lobby verhindert Waffensteuer“

vom 24. Juli

Diese Steuer wäre also der „erste Schritt in die Diktatur“. Das ist nicht mal witzig, einfach nur blöd. Aber das Schlimme ist, dass die Rot-Grünen vor diesen Waffennarren einknicken und mit dem Finger auf die USA zeigen.

Früher sind die Schützenvereine mit Kleinkaliberwaffen ausgekommen, warum heute nicht mehr? Wenn sie unbedingt mit Waffen spielen müssen, dann doch bitte nicht gleich mit den gefährlichsten!

Hans-Peter Szivos, Berlin-Lichterfelde

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