KURZ & BÜNDIG : KURZ & BÜNDIG

ODE AN DIE FREUDE

Musik und Kritiken

Ich habe mich sehr gefreut, dass Herr Hanssen jetzt auch von den spektakulären Festival-Premieren berichten kann. Die Texte sind sachlich, fundiert und beschreiben die Aufführungen so plastisch, dass man sich sehr gut einen Eindruck verschaffen kann und manchmal fast meint, alles selbst gesehen zu haben. Und die Empathie kommt nicht zu kurz! Thomas Zepmeisel, Berlin-Friedenau

KRIMINALTANGO

„Der Räuber fürs Leben“ vom 28. Juli

Danke für die nette Laudatio über einen Räuber, der meine Kindheit begleitet hat. Den ersten Band habe ich gleich aus dem Regal geholt und seither liest mein Mann, der vor Hotzenplotz geboren ist und ihn nicht kannte, mit wachsender Begeisterung Kinderkrimis. Verständnislos schaut uns hingegen unsere Katze an, die wir seit dem Erscheinen des Artikels „Dimpfelmoser“ rufen.

Dr. Barbara Kreichelt, Berlin-Wannsee

SCHÖNER UNSERE KIRCHE

„Ich bin dafür“ vom 8. August

Zu Recht fordert Brigitte Grothum mehr öffentliche Unterstützung für die Gedächtniskirche als bedeutenden historischen Ort. Als erste Spenderin am neuen Spendenterminal ist sie selbst mit gutem Beispiel vorangegangen. Wenn sie jedoch von der Gedächtniskirche als „Schandfleck“ und „Pissoir“ gesprochen haben sollte und besonders vom dort herrschenden „Gestank“, so kann sich das nur auf zurückliegende Zeiten beziehen; ihre letzte Jedermann-Inszenierung liegt 20 Jahre zurück. Durch den Markt, der seit 15 Jahren um die Kirche herum betrieben wird, konnte das zuvor unlösbar scheinende Problem des hemmungslosen Urinierens an die Kirchenwände so reduziert werden, dass es diese Geruchsbelästigung kaum noch gibt. Zudem sorgen die Markthändler dafür, dass Drogenhandel und Pöbeleien von Betrunkenen fast der Vergangenheit angehören. Die Lage der Kirche „mittendrin“ hat nicht nur erfreuliche Seiten und zwingt zu vielen Kompromissen, zumal wir keinerlei regelmäßige staatliche Zuschüsse erhalten. Doch tun wir alles, damit niemand, sie als „Schandfleck“ erleben muss.

Pfarrer Martin Germer,

Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-

Kirchengemeinde

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