KURZ & BÜNDIG : KURZ & BÜNDIG

VERFAHREN

„Vorgefahren“ vom 5. September

Waren Sie vom Bühnenzauber von Herrn Winterkorn so beeindruckt, dass Sie Ernst Reuters berühmten Ausspruch in die Zeit des Mauerbaus verlegt haben? Eigentlich sollte eine Zeitung aus Berlin doch hier zumindest korrekt sein, Ernst Reuter ist bereits 1953 gestorben, und der Satz stammt aus der Zeit der Berlin-Blockade. Interessant ist auch Ihr Foto des neuen Golf VII, auf dem abgebildeten Wagen steht unübersehbar Golf IV, 1997–2003.

Thorben M. Lubnau,

Berlin-Rudow

RUNDE SACHE

Tagesspiegel-Ausgabe 1. September

Vielen Dank für die Samstagsausgabe vom1. September. Ich habe den Antunes-Artikel sowie die Artikel über Einsamkeit und die Suche einer polnischen Frau nach ihren Eltern/Verwandten mit viel Vergnügen/Interesse gelesen. Mit drei großen Artikeln fand ich seit langem in keiner Ausgabe so viele interessante Dinge zum Lesen. Weiter so!

Martin Bolm, Hamburg

BIOLOGISCH WERTVOLL

„Amtlich veräppelt“ vom 2. September

Die Aufregung ist wieder typisch für Berlin. Wir sollten die paar Pferde als Bereicherung für das Stadtbild Berlin betrachten. Dazu gehört auch Pferdemist. Er ist hygienisch völlig unbedenklich, da Pferde reine Pflanzenfresser sind. Er ist außerdem biologisch wertvoll. Man hat ihn früher mit Schäufelchen und Handfeger im Blecheimer gesammelt und damit im Schrebergarten Gurken und Tomaten gedüngt. Spatzen finden darin auch einige halbverdaute Haferkörner. Fußgänger und Radfahrer kommen selten damit in Berührung, da sie getrennte Wege gehen. Auf Zebrastreifen schaut man eben, wo man hintritt. Man muss ja nicht ständig auf dem Smartphon herumwischen. Breit aufgespannte Auffangtücher hinter den Pferden habe ich als unästhetisch und unappetitlich empfunden.

Dieter Rempel, Berlin-Waidmannslust

WAS WÄRE, WENN

„Stunde der Skeptiker“ vom 4. September

Ein wahrer Glücksfall wäre es für Europa und den Euro, wenn die Sozialisten in Holland die Wahlen gewinnen würden. Da aus Deutschland kein Widerstand gegen den Merkel’schen Austeritätswahn kommt, muss unsere Nachbarschaft diesen überfälligen Job erledigen.

Dr. Franz Wöllmer, Berlin-Dahlem

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