KURZ & BÜNDIG : KURZ & BÜNDIG

LESEVERGNÜGEN

„Launen eines Sommers“

vom 18. September

Der Artikel von Moritz Döbler auf der Dritten Seite ist klasse – super geschrieben und inhaltlich auf den Punkt gebracht. Herzlichen Dank dafür!

Theresa Keilhacker, Berlin-Mitte

GENAU HINSEHEN

„Was gehört zum Einmaleins der Grundschule?“ vom 16. September

Es ist ja so einfach, die Grundschule schlecht zu machen. Keine Rechtschreibung, keine Englischkenntnisse, kein Einmaleins und so weiter. Woher nimmt der Leser sein Wissen?

Vielleicht sollte man ja auch mal über die Lehrerinnen und Lehrer nachdenken, die jedem bis an die Grenze ihrer Belastung und oft auch darüber hinaus in den Klassen eben jenes Wissen vermitteln, was vom Leser vermisst wird. Sicher ist dies von Schule zu Schule unterschiedlich. Doch dann muss man sich die Mühe machen, genau hinzusehen. Übrigens auch eine Fähigkeit, die wir unseren Schülern vermitteln.

Bernd Jaeke, Rektor, Berlin

ANDERS GEHÖRT

Metropolenmusik: Mariss Jansons und das Concertgebouworkest vom 6. September

Für den Kritiker F. Hanssen steht Edgar Varèses „Amériques“ „monolithisch“ da, ohne Beziehung zu den anderen Stücken. Ich habe das Konzert beim Lucerne Festival gehört, dessen Motto „Glaube“ ist.

Da passten die vier Stücke für mich wunderbar zusammen, zunächst Schönbergs „Überlebender aus Warschau“, dann Strawinskys „Psalmensymphonie“ (Rückkehr zum Glauben), Barbers „Adagio for Strings“ als musikalischer Trost und Varèses „Amériques“ als Aufbruch in neue Welten.

Gershwin und Varèse zusammen wäre für mich ein völlig anderes Konzert, sicher auch sehr reizvoll.

Anne-Liese Weber, Hamburg

BESSER RADELN

„Da dreht sich was“ vom 6. September

Wer mit dem Rad fährt, kommt schneller an: allerdings nur in verkehrsbedingten Ausnahmesituationen oder unter Nichtbeachtung der StVO. Staus entstehen nicht nur durch zu viele Autos, sondern auch durch unsinnige Ampelschaltungen und durch eine Verkehrspolitik, die die verschiedenen Teilnehmer auf der gleichen Trasse fahren lässt, bzw. Fahrspuren dezimiert. Bei der genannten Unfallhäufigkeit alkoholisierter Radfahrer ist es fatal, dass Radler nicht genauso behandelt werden wie Autofahrer.

Jürgen Mann, Multimobilist,

Berlin-Schöneberg

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