KURZ & BÜNDIG : KURZ & BÜNDIG

SORGFALTSPFLICHT

„Ein Gutachten und viele Fragen“

vom 16. Oktober

Wer hat eigentlich wann die Pflicht,

festzustellen, ob eine eingereichte

Arbeit den Anforderungen genügt und eigenständig verfasst wurde? Doch ganz sicher die entgegennehmende und den Titel verleihende Universität, und zwar bevor sie den Titel verleiht. In allen

Plagiatsdebatten der letzten Jahre

kommt dieser Aspekt überhaupt nicht oder nur am Rande vor. Ein/e Professor/in, der/die nicht sorgfältig prüft, hat

meines Erachtens das schwerste

Versäumnis begangen.

Silvia Twardawa-Lüth,

Berlin-Charlottenburg

SCHMUDDELFAHRT

„Kein Pardon für fahrende Musikanten“ vom 13. Oktober

Neben den in der Tat häufig lästigen S-Bahn-Musikanten wird in dem Artikel auch „gegen Essen und Trinken in den Zügen“ Stellung bezogen. Zu Recht.

Was ich aber vermisse, sind Worte über – die ich mich zunehmend ärgere und belästigt fühle – Mitfahrende, die in verdreckter Arbeitskleidung die Züge und Sitzplätze nutzen. Farbverschmierte oder gar ölverdreckte Hosen sind ebenso anzutreffen wie von Baustellenstaub starrende Jacken.

Manch einer dieser Mitfahrer schiebt sich mit einem ebenso besudelten Rucksack ohne Rücksicht durch das Publikum, die unvermeidliche Bierflasche in der Hand, womit wir auch wieder beim Trinken wären…

Ingrid Barth, Berlin

ZWEI BLAUE FLECKEN

„In den Ferien arbeiten“ vom 12. Oktober

Liebe Frau Nolte, mir gefällt es nicht, was Sie da schreiben! Mir hat es immer Spaß gemacht auf den Bauwochen. Ich hatte auch zwei blaue Flecken, das ist nicht schlimm. Mir haben die Baustellen gefallen von den Teamern. Ich bin elf Jahre alt und war schon drei Mal bei den Bauwochen, es wird niemand gezwungen zur Arbeit. Es wurde auch nie geschrien dort. Ich werde da wieder hinfahren.

Willem van Bebber, Groß Glienecke

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