KURZ & BÜNDIG : KURZ & BÜNDIG

WIR HABENS JA

Berichterstattung Betreuungsgeld

Bei der Dreiteilung der Gesellschaft freut sich die obere Schicht über die Zugabe des Taschengeldes für ihr Au-Pair-

Mädchen. Die Mittelschicht hofft auf schneller frei werdende Kitaplätze, damit das Kind eine professionelle Betreuung erhält. Das letzte Drittel, die sozial Schwächsten, freut sich über die „freiwillige“ Zugabe zum harten Lebenskampf, wobei das Kind jedoch ohne professionelle Erziehung und Anleitung zum zwischenmenschlichen Miteinander auf der Strecke bleibt.

Die schwindende Klientel der FDP klatscht mal wieder in die Hände, gibt es doch für sie wieder eine Vergünstigung auf Kosten der Steuerzahler. Man hätte hier differenzieren und das Betreuungsgeld vom Einkommen abhängig machen müssen.

Das hilflose Agieren der SPD und Grünen ist müßig, das Gesetz ist durch und die Mittel sind dafür bestimmt schon geparkt beziehungsweise bereitgestellt.

Thomas Hansen, Berlin-Reinickendorf

SCHUMMELFAKTOR

„Die Tafel, die alle wischen wollen“

vom 13. November

iPads in Schulen sind fehl am Platz, weil Lehrer unzureichend geschult werden und Schüler ihnen technisch voraus sind. Ich meine, dass schon Smart Boards nicht so toll sind, weil sie oft Defekte haben und sich meist schwer bedienen lassen.

Einen Vorteil sehe ich darin, dass man Bild- und Ton-Aufnahmen machen kann, was z.B. gut für Gruppenarbeiten ist. Dahingegen hat es den Nachteil, dass iPads kaputtgehen können, da nützt auch eine hohe Schülermotivation nicht.

Weiterhin kann man in Arbeiten schummeln und diese durch Defekte evtl. nicht werten. Auch die Kosten pro Kopf wären sehr hoch.

Lucca Wohlfart, Berlin, Klasse 8a

FALSCHES ZEICHEN, FALSCHER ORT

„In der Wipp-Lounge“ vom 11. November

Das Einheitsdenkmal ist und bleibt eine Fehlplanung. An einer Wippe auf der Schlossfreiheit werden sich Deutschland und Berlin bestimmt nicht versammeln, um den Fall der Mauer und die Wiedervereinigung zu feiern. Eine bescheidene Stele auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor und eine Gedenktafel am Alex wären sehr viel passender, um nachwachsenden Generationen und Gästen der Stadt von den Ereignissen vor und nach dem 9. November 1989 zu erzählen.

Franziska Eichstädt-Bohlig,

Berlin-Charlottenburg

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