KURZ & BÜNDIG : KURZ & BÜNDIG

WUNSCHKONZERT

„Der Genius von Dahlem“

vom 21. November

Auf solch glänzend formulierte und konzipierte Feuilletonbeiträge wartet der Tagesspiegel-Leser geduldig und genießt sie schweigend, auch bei der zweiten Lektüre. Wäre das Feuilleton ein Wunschkonzert, wünschte ich mir von Kerstin Decker eine Fortsetzung zu der Frage: „Was ist die Aufgabe einer Universität?“ Klaus Heinrich wiederholt auch heute seine Antwort: „Der Gesellschaft ein Bewusstsein ihrer selbst zu geben.“

Eckhard-Rainer Kendler,

Berlin-Moabit

BIOLOGIESTUNDE

„Bodega Bay im Hinterhof“

vom 1. Dezember

In Berlin gibt es quasi keine Raben. Auf dem Hinterhof von Frau Hugues haben sich Nebel- oder Saatkrähen niedergelassen. Jeder Biologielehrer wird über diese Bezeichnung entsetzt sein.

Dr. Martin Talke, Berlin-Friedenau

ZAHLTAG

Berichterstattung zum BER-Desaster

Einen Flughafen habe ich in meinem Leben noch nicht gebaut, wohl aber vier Industrie- und Bürogebäude mit einer Gesamtfläche von über 8000 m². Angebotspreise und Termine wurden stets eingehalten. Baumängel wurden nicht festgestellt. Kredite konnte ich zurückzahlen.

Wenn man so etwas als kleiner Unternehmer hinkriegt, dann müssten doch so große Herren mit vielen schlauen Beratern den Berliner Flughafen mit Grandezza auf die Beine stellen.

Oder sind die Herren gar nicht so groß? Wie denn lösen sie richtig große und komplexe Probleme? Hätte ich

Mist gebaut, hätte ich Insolvenz anmelden müssen.

Wenn „Flughafenbauer“ Mist bauen, melden sie einen weiteren Bedarf an Steuergeldern an.

Das ist auch gut so!

Wolf-Dietrich Hannecke, Northeim

FUNDIERT

„Es war ’ne grausame Zeit“

vom 28. November

Es wird Zeit, sich für die Artikel von Jost Müller-Neuhof zu bedanken. Nicht nur, dass er gut schreiben kann, er schreibt auch fundiert zu den juristischen Themen, so dass ich (auch 'n Jurist) nach dem Lesen immer nur zustimmend nicken kann.

Rudolf Beuermann,

Berlin-Charlottenburg

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