KURZ & BÜNDIG : KURZ & BÜNDIG

TOLLHAUS

„Ab jetzt im Skiabteil“ vom 10. Dezember

Da gibt es eine Ausschreibung für zwei Bahnlinien, RE 2 und RE 4 (warum eigentlich muss die Bahn zerstückelt werden?) und der Sieger dieses Wettbewerbs (Odeg) hat sich offensichtlich nur unter falschen Voraussetzungen (nicht zugelassene Waggons) an die Spitze

gesetzt.

Und statt nun dem Zweiten dieses „Ausschreibungsrennens“ (vermutlich die Deutsche Bahn AG) den Auftrag zu erteilen, wird ein Possenspiel erster Klasse aufgeführt, über das der Rest der Republik, vielleicht auch außerhalb derselben, nun herzhaft lachen kann.

Aber was kümmert das die verantwortlichen Planer: Sie setzen sich wahrscheinlich in ihr Auto und haben an jeder Raststätte ihre nicht verschlossene Toilette – ohne Geruchsbelästigung.

Dr. Ralf Justiz, Berlin-Spandau

DOT-COM-BLASE

„Schlaflos nach Paris“ vom 8. Dezember

Gründergeist und Start-Up-Hype in allen Ehren, aber so wird Gründen zum Selbstzweck. Statt 600 Dosen Energiedrink und schlaflosen Nächten im „Founderbus“ sollten doch eher das Fachwissen auf einem Themengebiet oder gar eine technologiebasierte Entwicklung die Grundlage für ein neues Unternehmen sein. Bei der derzeitigen Jagd nach Ideen mit goldener Exit-Option entsteht nur wieder eine neue Form der Dot-Com-

Blase, die irgendwann platzen muss.

Robert Greve, Berlin-Schöneberg

VERANTWORTUNG

„IWagnis Berlin“ von 9. Dezember

Es ist sicherlich interessant zu erfahren, welches „Abenteuer“ einige Start Up’s durchlaufen. Zu jeder Unternehmensgründung, die auch immer eine Lebenswegentscheidung ist, gehört viel Mut und Abenteuerlust. Warum wird bei Venture Capital immer gleich an Start Up’s gedacht. Jeder Handwerker, jeder Dienstleister bekommt Geld auch nicht hinterhergeschmissen. Wir brauchen Selbständigkeit in allen Bereichen. Vom Digital- Start-Up bis zum Einmanndienstleister. Auch hier kann und muss Venture Capital helfen, mit gleichen Anforderungen und Zielen. Gründung ist Gründung – Abenteuer ist Abenteuer!

Sven Pioch, Existenzgründungsberater, Berlin-Moabit

VERRÜCKT NACH GOTT

„Messias gesucht“ vom 9. Dezember

Jeglicher „religiöser Wahnsinn“ ist zu verhindern. Er gefährdet den Weltfrieden, wenn er Eingang in die Politik findet.

Klaus Briesenick, Schollene

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