KURZ & BÜNDIG : KURZ & BÜNDIG

ZAUBERBAUM

„Biedermeiers Lichterfest“

vom 4. Dezember

Auch die Kinder des Medizinalrats Stahlbaum erhalten, wie Marie und Hermann Knoblauch in dem Bericht, Püppchen und Husaren als Weihnachtsgeschenke. Die Gaben fanden sie (am Abend des

24. Dezember) unter dem Tannenbaum – einem wahren „Wunderbaum“; er trug „viele goldne und silberne Äpfel, und wie Knospen und Blüten keimten Zuckermandeln und bunte Bonbons und was es sonst noch für schönes Naschwerk gibt, aus allen Ästen ...“ – so erzählt es 1816 E. T. A. Hoffmann in „Nußknacker und Mausekönig“.

Christoph Biock, Berlin-Moabit

FINGERSPIELE

„Rätselhafte Maya“ vom 12. Dezember

Warum die Mayas auch einen Kalender von 260 Tagen hatten, lässt sich leicht nachvollziehen. Die alten Babylonier teilten den 30-Tage-Monat in sechs Wochen zu je fünf Tagen ein. Fünf Finger hat die Hand. Die alten Griechen rechneten mit einer Zehn-Tage-Woche. Andere Völker zählten nicht nur mit Fingern, sondern auch noch mit Zehen. Wenn man heute für eine Schwangerschaft 266 Tage annimmt, wird die Dauer in alten Zeiten wegen häufiger Unterernährung kürzer gewesen sein. Somit findet der Maya-Kalender mit 260 Tagen Dauer eine plausible Erklärung.

Rainer Kappe, Berlin-Lichterfelde

TAXI-BRIGADE

„Fremde im Fond“ vom 11. Dezember

Der Beitrag ist interessant, die Idee zukunftsweisend und umweltfreundlich. In manchen Großstädten gibt es „Kollektivtaxis“, die auf festen Routen zwischen zwei Zielen pendeln. Jederzeit kann man zusteigen, soweit Platz vorhanden ist, und zahlt einen Einheitstarif. Dieses System ist z. B. in Santiago de Chile seit Jahrzehnten erfolgreich. Vielleicht könnte Berlin auch von anderen Großstädten lernen: Erforderlich wäre z. B. eine Direktverbindung zwischen den Flughäfen Tegel und Schönefeld.

Bernd Breuer, Berlin-Waidmannslust

DER LETZTE VORHANG

„Z wie Zoo-Palast“ vom 12. Dezember

Ich bin sehr angetan und gerührt, mit welcher Liebe Andreas Conrad über dieses Relikt aus den 50er Jahren und die Umbaumaßnahmen im Ganzen berichtet. Sehr gut recherchiert und mit Detailkenntnissen; leider ist dies in der Presselandschaft keine Selbstverständlichkeit. Ich würde mich freuen, wenn er weitere Arbeiten am traditionsreichsten deutschen Filmtheater so liebevoll begleitet.

Hans-Joachim Flebbe, Hamburg

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