KURZ & BÜNDIG : KURZ & BÜNDIG

IM DREIER-TEAM

„Der, die, das“ vom 23. Dezember

Der von Harald Martenstein beschriebene Gott ist der Gott der Philosophen, der aber in der Köpfen der meisten Menschen ein unsicheres Dasein fristet. Er hat sehr wenig zu tun mit dem Gott, der von Christen an Weihnachten gefeiert wird. Der trifft nämlich sämtliche Entscheidungen in einem Dreier-Team, hat schon immer mit vielen Menschen sehr persönlich kommuniziert, sich vor etwa 2000 Jahren öffentlich geoutet, und die Sammlung seiner wichtigsten Statements bleibt bis heute ein absoluter Bestseller. Es lohnt sich, Blaise Pascal zu lesen, um Missverständnisse auszuräumen.

Wolfgang Schonecke, Berlin-Wedding

HAUSMITTEL

„Mascarpone-Rosenkohl“

vom 30. Dezember

Das Mascarpone-Rosenkohl-Rezept mit roter Chilischote haben wir gleich nachgekocht und sind begeistert. Unsere hartnäckige Erkältung ist verschwunden, Hals und Nebenhöhlen sind frei, Chilischote sei Dank. Wir haben gerne hingenommen, dass wir mit offenem Mund nach draußen rennen mussten, um nach Luft zu schnappen. Haben Sie noch weitere gesundheitsfördernde Rezepte?

Margrit und Manfred Rieken, Zeven

AUFERSTANDEN

„Der Knall verhallt“ vom 30. Dezember

Ich stelle mir gerade lebhaft das Gespräch über die Steuererhöhungen Theodore Roosevelts 1929 vor. Dabei muss er wohl aus dem Grab gesprochen haben. Theodore Roosevelt starb 1919, Franklin D. Roosevelt, auf den Sie wahrscheinlich im Rahmen des New Deal anspielen, wurde 1933 erstmalig als Präsident vereidigt. Während der Krise 1929 war Herbert Hoover amerikanischer Präsident.

Thorben M. Lubnau, Berlin-Neukölln

ZIVILCOURAGE

„Franz der Weise“ vom 28. Dezember

Ihr Artikel hat mir sehr gut gefallen. Ich teile selten Lob für Journalisten und Medien aus, da die meisten Steigbügelhalter für Politiker und Fürsten sind bzw. waren, anstatt dass sie Zivilcourage beweisen und auch kritisieren. Das hat seit Jahren gefehlt, vor allem in Preußen, sonst wäre der letzte Kaiser kein solches Großmaul geworden, wenn die Medien ihrer Aufgabe besser nachgekommen wären. In Preußen ist anscheinend das nun mal notwendige Rückgrat meistens in „short supply“ gewesen.

Schreiben Sie weiterhin gegen den Trend.

Rolf Klotzbucher, Braunschweig

MALER DER NEUEN SACHLICHKEIT

„Bildnis mit Sohn“ vom 28. Dezember

Vielen Dank für die Besprechung der Ausstellung „Künstlerkinder“ in Emden. Als Enkelin des Malers Conrad Felixmüller freue ich mich, wenn Bilder von ihm in den Medien erscheinen und sein Werk gewürdigt wird. In diesem Zusammenhang erlaube ich mir den Hinweis, dass sein Vorname sich Conrad (nicht Konrad) schreibt und dass das ABC-Buch für seine Kinder nicht Farbholzschnitte sind, sondern Schwarz-Weiß-Holzschnitte, die er zum Teil handkoloriert hat. Zurzeit gibt es eine große Retrospektive des Malers „Zwischen Kunst und Politik“ in Chemnitz zu sehen.

Susanne Geister, Berlin-Zehlendorf

WAAGSCHALE

„Wir haben die Kampagnenfähigkeit verloren“ vom 30. Dezember

Recht hat er, der Entwicklungsminister: „Es weiß doch jeder, dass alles ... vorher dutzendfach besteuert wurde.“ Demnach müssten die Sparguthaben nicht noch einmal mit der 25-prozentigen Kapitalertragssteuer belastet werden.

Leider haben er und seine Mitstreiter vergessen, dies mit in die Waagschale zu legen beim Kampf zu mehr Netto für die Bürger.Lutz Rodowski, Berlin-Tegel

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