KURZ & BÜNDIG : KURZ & BÜNDIG

TUNNELBLICK

„Bröckelnde Bahnhöfe“ vom 3. Februar

Die Deutsche Bahn AG ist bei der Verwahrlosung der Bahnhöfe überaus erfolgreich. Selbst wenn mal keine Träger runterfallen, Licht funktioniert nur ein bisschen. Fast überall ist ein Drittel der Leuchten defekt. Im Bahnhof Gesundbrunnen sind die Strahler so verdreckt, dass kaum Licht wahrnehmbar ist. Komischerweise ist es bei den BVG-U-Bahnhöfen ganz anders: Es funktioniert alles, und sogar die Züge fahren. Wie machen die das bloß ...?

Niko Wünsche, Biesenthal

SPRACHPANSCHEREI

„Rabenmuttersprache“ vom 5. Februar

Jenseits der sprachlichen Belehrung entsteigt doch nur der „weiße Neger Wumbaba“. Bei aller political correctness weiß man nun gar nicht mehr, wie man einen Menschen mit dem N-Wort bezeichnen soll. Ach, was waren das doch noch für unschuldige Kinderspiele: „Wer hat Angst vor’m schwarzen Mann?“ Es gab beim Bäcker noch sündhaft gute Negerküsse und der Mohr im Hemd wurde auch vernascht – jenseits aller Sprachpanscherei.

Reiner Trunk, Berlin-Schöneberg

EIN HOHN AUF DIE REALITÄT

„Makler: Mieten sind real gesunken“

vom 30. Januar

Die aufgelisteten Rechenkünste des IVD-Vize Schick, der versucht, Mietern zu suggerieren, dass die Mieten gesunken sind, sind ein Hohn auf die Realität. Herr Schick soll mal einem Interessenten eine 70qm-Wohnung nachweisen, bei der dieser nur 16 Prozent seines Nettoeinkommens für die Warmmiete aufbringen muss, wo selbst Klein Fritzchen weiß, dass heute mindesten 25–40 Prozent der Normalfall sind. Lebt Herr Schick noch in DM-Zeiten oder glaubt er seinen Nonsens etwa selbst?

Lothar Esbold, Berlin-Neukölln

GLÜCKLICH AUF EINEN STREICH

„Stress bleibt Kindersache“

vom 28. Januar

Als Pädagogin mit 30 Jahren Erfahrung kann ich sagen: ja, ja, ja zur Rücknahme der Früheinschulung! Auf einen Streich wären Kinder, Eltern, Erzieher und Lehrer glücklich. Besser, sich einen Fehler einzugestehen, als mit immer neuen Ziehversuchen, Fortbildungen und Maßnahmen zu traktieren. 5,5 Jahre ist zu früh! Dafür braucht es keine langwierigen, teuren, wissenschaftlichen Untersuchungen. Die Praxis hat es längst gezeigt.

Eva Achter, Berlin-Schöneberg

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