KURZ & BÜNDIG : KURZ & BÜNDIG

GOOD VIBRATIONS

„David Bowie. Es war in Schöneberg“

vom 24. Februar

Immer mal wieder habe ich gerätselt, wie wir David Bowie denn hätten übersehen können in der Hauptstraße 155. Er zog also nach uns in die Siebenzimmerwohnung. An Hus Rolshoven und seinen zehnten Todestag haben wir am 24. Februar gedacht, als Rechtsanwalt war er der „seriöse Hauptmieter“ in der teilgewerblichen Wohnung. An der Hauseigentümerin Frau Morath und ihrem Autozubehörhandel direkt unter uns schlichen wir regelmäßig vorbei, denn als Wohngemeinschaft von fünf Erwachsenen und zwei Kindern waren wir damals nicht ganz legale Mieter, außerdem waren wir allesamt politisch ziemlich aktiv, jedoch keineswegs auf Abwegen. Es war eine quirlige und lebendige Zeit, schön, dass die gute Energie an David Bowie ging.

Jani Pietsch, Berlin-Schöneberg

LERNT FRITZ NIMMERMEHR

„Ich hab da mal ’ne Frage“ vom 24. Februar

An der Misere sind auch viele Eltern schuld, die nicht erkennen wollen, dass ihr Prinzchen, ihre Prinzessin zwar einzigartig und hochbegabt ist, dies jedoch leider in der Schule nicht unter Beweis stellt, aber mit allen Mitteln versuchen, ihrem Kind das Abitur zu ermöglichen. Es wäre wünschenswert, wenn Schülern Frust durch Sitzenbleiben erspart würde. Dies setzt aber voraus, dass die Rahmenbedingungen an den Berliner Schulen eine extreme Verbesserung erfahren, sonst wird Fritzchen mit seinen schwachen Leistungen durch das Mitschleifen durch zwölf prall gefüllte Schuljahre einen erheblich größeren seelischen Schaden erleiden als durch Sitzenbleiben und ein dann vielleicht schnelleres Erkennen, dass es noch andere Bildungsgänge gibt, die geeigneter für ihn sind.

Kerstin Nickel, Berlin-Zehlendorf

NICHT ANGETRETEN

„Tiefe Gräben“ vom 28. Februar

Im Artikel über die Jüdische Gemeinde zu Berlin ist ein Fehler unterlaufen. Es heißt dort: „Gideon Joffe gewann die Wahl gegen seine Vorgängerin Lala Süsskind“. Ich konnte aber gar nicht wiedergewählt werden, da ich nicht mehr angetreten bin.

Lala Süsskind, Berlin

EIN BISSCHEN SPASS MUSS SEIN

Zur Äußerung von Peer Steinbrück

Vielleicht wollte Steinbrück nur sagen: Wer wie die Italiener wählt, hat das Klassenziel nicht erreicht. Allerdings sollte sich Steinbrück mal die Clowns in der eigenen Partei vornehmen, die machen auch lustige Sachen wie das Abschaffen des Sitzenbleibens.

Michael Bannert, Berlin-Hermsdorf

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