KURZ & BÜNDIG : KURZ & BÜNDIG

TEURE MODE

„Jetzt trägt auch der Alex schwarz“

vom 9. März

Die „Verschwärzlichung“ der aktuellen Architektur-Mode ist vermutlich bauphysikalisch höchst bedenklich, weil sie zu einer verstärkten Aufheizung der Gebäude führt, was die Gefahr von Rissebildungen und den Aufwand (und die Kosten) für die Dämmung und Klimatisierung der Bauten erhöht.

Dr.-Ing. Michael Kraus, Berlin

MUSEALE UNSTIMMIGKEITEN

„Kleine Museumsinsel“ vom 17. März

Ein paar Fehler sind zu korrigieren:

Die Sammlung des Museums für Vor- und Frühgeschichte befindet sich seit der Eröffnung des Neuen Museums dortselbst. Das Museumsgebäude am Schloss Charlottenburg ist seitdem geschlossen, seit mehr als zwei Jahren.

Die Sammlung des Museums Charlottenburg-Wilmersdorf befindet sich seit November 2012 in der Villa Oppenheim, der ehemalige Standort dieses Museums in der Schloßstraße ist geschlossen.

Die Naturwissenschaftliche Sammlung befindet sich seit Mai 2011 in veränderter Form und anderem Titel im Märkischen Museum.

Gisela Stern, Berlin-Charlottenburg

GRAFFITI SOLLTE BLEIBEN

„Im Bierpinsel ist Platz für die Geschichte der Stadt“ vom 17. März

Die Idee in den „Bierpinsel“ die Ausstellung „Story of Berlin" zu verlegen, finde ich sehr gut, auch die Planung, den Raum unter und um den „Bierpinsel“ zu bebauen. Entsetzlich finde ich jedoch die Forderung der ursprünglichen Architekten, die alte rote Farbe wieder aufzutragen. Es wäre wirklich sehr schade,

wenn die von internationalen Graffiti-

Künstlern gestaltete Fassade wieder

verschwinden würde. Die jetzige Gestaltung empfinde ich als fröhlich und heiter, die alte Farbe dagegen als stumpf und bedrückend.

Gerd Hoffmann, Berlin-Marienfelde

UNRÜHMLICHES MARKETING

„Nur nicht ausrutschen“ vom 15. März

Hier wird Neuzugang Wolf wörtlich zitiert: „Es ist nun mal Mercedes“. Das klingt nach Verantwortung, ist nur vom Namen her richtig, jedoch erkauft – vor gut drei Jahren hat Mercedes den Rennstall von Ross Brawn gekauft und dann den Stern draufgeklebt, genauso wie vor vielen Jahren auf den schweizerisch-englischen Motor – der war der von Mario Illien und Peter Morgan (Firma Illmor).

Rainer Michael Klotz, Berlin-Steglitz

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