KURZ & BÜNDIG : KURZ & BÜNDIG

DIÄTEN FÜR EINEN GUTEN ZWECK

„Ein Zwischenruf zur Diätenerhöhung“

vom 21. April

Ich finde den Beitrag von Barbara John richtig gut. Man kann ihren Argumenten nur zustimmen. Meiner Meinung nach hat sie vergessen zu erwähnen, dass die Bundestagsfraktion der Linken Diätenerhöhungen bisher immer abgelehnt hat. Soweit ich gehört habe, spenden sie diese Summe für einen guten Zweck.

Wolfgang Matthées,

Berlin-Französisch Buchholz

GEFÜHL DER VERUNSICHERUNG

„Mehr Muße ist ein Muss“ vom 21. April

Ich habe kein Verständnis dafür, wenn es für gleiche Arbeit nicht den gleichen Lohn gibt. Aber während Abitur- und MSA-Prüfungen zu streiken zeugt von Egoismus und Dummheit. Von Egoismus, weil keinerlei Rücksicht auf die besondere Situation der Schüler genommen wird. Selbst wenn der technische Ablauf gut über die Runden geht, bleibt ein Gefühl der Verunsicherung, das Gefühl, den Lehrern nicht wichtig zu sein. Lehrer, die einem dieses Gefühl vermitteln – und dies nicht erst zum Ende der Schulzeit –, gibt es leider viele. Von Dummheit zeugt es, sich selbst für überflüssig zu erklären. Unzuverlässige und dumme Lehrer braucht kein Mensch. Sie schaden uns fürs Leben.

Barbara Zimmermann, Berlin-Spandau

ZWEI SEITEN MIT HERTHA

„... und wir steigen wieder auf“

vom 20. April

Sehr guter Artikel, amüsant und informativ! Man erinnert sich an vieles und erfährt noch andere Details, die sonst nicht im Sport-Artikel stehen (z. B. fünf Stunden Rückfahrt von Dresden, eigener Regio nach Chosebuz ohne ausreichende Toiletten, dafür mit viel Gestank). Den Artikel werde ich noch ein paar Mal lesen, vielen Dank! Vielleicht kann man auf der Freitagsseite über solche Eindrücke und aus dieser Perspektive berichten.

Daniel Hoelzmann, Berlin-Wannsee

HERVORRAGEND

„Aurora trägt dezentes Rouge“

vom 21. April

Das ist wieder einmal ein Highlight. Man kommt sich vor, als wäre man dabei, so plastisch und eindrucksvoll schildert Helge Bendl sein Naturerlebnis. Man weiß nicht, was man mehr bewundern soll, die geschilderte Natur oder die perfekte Sprache. Von mir ein uneingeschränktes summa cum laude!

Peter Miosga, Steinfeld in Angeln

DER BUTEN-PELLWORMER

„Tausend Perlen im Watt“ vom 21. April

Ob der Autor jemals auf Pellworm war?

Es gibt keine Ampel auf der Insel, das wäre mir als Buten-Pellwormer und

Medaillenträger (25 Jahre) neu. Eine

Ampel wird lt. Google-Recherche nur einmal auf der Internetseite www.alldieganzenjahre.de/bilder/pellworm/pellworm-start.htm erwähnt. Die Ampel, die man im Straßenverkehr vermutet,

befindet sich an der Rutsche des Spaßbades Pelle-Welle.

Eine griffige und pfiffige Formulierung also, die mit der Wirklichkeit nichts zu tun hat. Alles andere stimmt und sollte zum Hinfahren animieren.

Hannes Hubrich, Berlin-Hermsdorf

WAS WÄRE WENN

„Eng wird’s“ vom 23. April

In der ganzen Debatte um Steuersünder und das im letzten Moment abgewendete Abkommen zwischen Deutschland und der Schweiz muss meines Erachtens einmal klar darauf hingewiesen werden, dass selbst die Opposition die Intention der Bundesregierung zu milde beurteilt: Letzten Endes hätte dieses Abkommen ermöglicht, die Steuergesetze der Bundesrepublik legal zu umgehen: Man verschiebe seine unversteuerten Beträge in die Schweiz, zeige sich selbst an, zahle dann einen Steuersatz nach, der unterhalb des hierzulande gültigen Spitzensteuersatzes liegt und gehe straffrei aus.

Böswillig könnte man unterstellen, dass hier Mitglieder der Bundesregierung Beihilfe zur Steuerhinterziehung leisten.

Marcus Müller, Berlin-Steglitz

SCHWÄBISCH-ALEMANNISCH

„Uns war das zu weit weg“ vom 23. April

Ob Herr Landowsky weiß, wo Schwenningen liegt und welche erfolgreichen Strukturveränderungen diese baden-württembergische Industriestadt, heute auch mit beachtlicher Hochschul- und Fachhochschulausstattung, gemeistert hat? Seit 1972 gibt es die gemeinsame Stadt Villingen-Schwenningen – wahrlich kein leichtes Unterfangen.

Herr Landowsky sollte sich mal die schwäbisch-alemannische Lebensart und Wertschöpfung vor Augen führen. Wie wär’s mit einem Besuch der renommierten Regionalmesse „Südwest stellt aus“, die am 25. Mai in Schwenningen, nun schon mit jahrzehntelanger Tradition eröffnet wird?

Hermann Benzing, Berlin-Wilmersdorf

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben