KURZ & BÜNDIG : KURZ & BÜNDIG

AUF DEN PUNKT GEBRACHT

„Es geht nicht mehr“ vom 1. Juni

Ändern wird er nichts. Bewegen wird er nichts. Weiterbringen wird er auch nicht. Aber: Er fällt völlig aus dem Rahmen, verrät Durchblick, ist hervorragend formuliert, tut einfach gut – der Beitrag von Bernd Matthies. Wenn ich unterstelle, dass die Verschiebungen der Eröffnung des BER mit des Wortes anderem Sinn nicht völlig von der Hand zu weisen sein dürften, rutsche ich ins Polemische. Daher bin ich froh darüber, dass es Menschen gibt, die Unmut, Unbehagen, Unverständnis sehr viel treffender und sachlicher zum Ausdruck bringen können.

Ulrich Litzke, Berlin-Reinickendorf

MANN UND MÄNNIN

„Debatte um Professorin“ vom 5. Juni

Bisher war mein Highlight im feministischen Schwachsinn „Jünger und Jüngerinnen“ in einer evangelischen Predigt, aber das stellt ja nun Leipzigs „Herr Professorin“ locker in den Schatten. Am besten die Erläuterung, wonach das Ganze keine Auswirkungen habe – ja, warum denn dann ?

Wolfgang Hainer, Berlin-Wilmersdorf

WIE ES FUNKTIONIEREN KÖNNTE

Bericht zur Verlängerung der A 100

Die Berliner Verkehrspolitik bleibt seit Jahrzehnten die gleiche. Paris zeigt, wie es sein könnte: Breite, zig-spurige Autotrassen werden auf wenige Spuren zurückgebaut, um Platz zu schaffen für leistungsfähige Straßenbahnstrecken, Rad- und Fußgängerwege. Dutzende Kilometer Straßenbahnstrecken für dringend notwendige Tangentialverbindungen werden eröffnet, um die überlastete Innenstadt zu entlasten. Und in Berlin? Gemäß der Westberliner Verkehrspolitik der 70er Jahre werden hunderte Millionen Euro in wenige Kilometer Autobahn versenkt. Dagegen zu sein, hat nichts mit Ökodiktatur, sondern mit Vernunft zutun. Wer A sagt sollte auch ÖPNV sagen! Schon wenige, halbwegs preiswert zu realisierende, kurze Verlängerungen der Tram in Richtung Umsteigeknoten würden zu einer Fahrgaststeigerung und Entlastung der Stadt führen. Am Ostkreuz wird die A 100 nur berücksichtigt, damit man in einigen Jahrzehnten, wenn die A 100 doch noch verlängert werden sollte, nicht einen Teil der Bahnanlagen wieder abreißen müsste.

Jörg Maske, Prenzlauer Berg

SOLIDARISCH UND HILFSBEREIT

Berichterstattung Flutkatastrophe

Es wird ja immer gern von bestimmten Verbänden, Organisationen, Medien und Kirchen die soziale Kälte in unserem Land beklagt. Sicher oft zu Recht, man sieht aber jetzt bei der Flut einmal mehr, wie solidarisch und hilfsbereit viele Bürger sind. Da wird vielerorts unbürokratisch und tatkräftig geholfen. Mit Spenden, aber auch mit helfender Hand, gerade auch von vielen jungen Menschen.

Markus Meister, Kassel

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