KURZ & BÜNDIG : KURZ & BÜNDIG

FALSCH INTERPRETIERT

„Das Modell fürs Ehrenmal ist tot“

vom 7. Juli

Der Hinweis zu dem abgebildeten Standbild des Sowjetsoldaten – „die Figur hält auf dem linken Arm beschützend ein Mädchen und stützt sich mit der rechten Hand auf ein Schwert“ – ist unrichtig und unvollständig. Der Sowjetsoldat hält ein gesenktes Schwert, welches das Hakenkreuz unter seinem Stiefel zerschlagen hat. Der Sowjetsoldat bedurfte keiner „Stütze“, es musste vielmehr der Sieg der Sowjetunion über das faschistische Deutschland dargestellt werden.

Horst Anton, Berlin-Spandau

UNBEFAHRENE GLEISE

„Endhaltestelle“ vom 30. Juni

„Diese Nachricht ist für mich nicht fassbar! Viele Millionen fließen in einen nicht so wirklich notwendigen U-Bahnbau (U5), der schon oft lippenmäßig bekundete Ausbau von Straßenbahnstrecken kommt in Berlin nicht in Gang, was aber weltweit im Augenblick passiert, weil die Umweltfreundlichkeit und Attraktivität vielerorts erkannt und genutzt wird! Und da fehlen ein paar Millionen für den relativ kurzen Ausbau bis nach Rahnsdorf oder eben nur zur Reparatur? Und fällt unseren Vertretern nichts Besseres ein, als diese (100 Jahre alte) Strecke einfach stillzulegen?

Günter Grosche, Berlin-Spandau

VERSCHWENDUNG

„Lisicki oder Lahm, einerlei“ vom 9. Juli

Ich teile die Meinung, dass der Sport, in Wahrheit kommerzielle Unterhaltung, im öffentlichen Fernsehen lediglich als Nachricht, aber nicht als Berichterstattung, eine Berechtigung hat. Die Milliarden, die dort verpulvert werden, haben mit dem öffentlich-rechtlichen Auftrag nichts zu tun. Die Sendeplätze könnten auch für etwas Sinnvolleres verwendet werden. Aber der Gipfel des öffentlich-

rechtlichen Schwachsinns ist die Berichterstattung über Königshochzeiten, meistens dann auf ARD und ZDF, so sieht Geld- und Zeitverschwendung aus.

Torsten Huebler, Berlin-Schöneberg

RUMPELDIPUMPEL

„Still ruht die Baustelle“ vom 10. Juli

Die Behauptung „Der Straßenbau ist nämlich Sache der Länder, nicht des Bundes“ ist so nicht richtig. Für Bundesautobahnen und -fernstraßen obliegt die Straßenunterhaltungspflicht sehr wohl dem Bund, während Landstraßen von den Ländern und Gemeindestraßen von den Gemeinden unterhalten werden müssen. Erlebbar sind die unterschiedlichen Straßenbauträger, wenn man von einer Landstraße kommend das Ortsschild einer armen Gemeinde passiert und es unter den Rädern rumpelt und pumpelt.

Dr. Eckhart Dietrich, Berlin-Frohnau

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