KURZ & BÜNDIG : KURZ & BÜNDIG

FREUNDE DER BRACHEN

„Deutsche Denkmal-Republik“

vom 13. August“

Die Denkmalpflege ist nicht unabhängig. Einseitig unterstützt sie die Interessen von Theresa Keilhacker und anderer Aktivisten, die sich mit ideologisch verquasten Sätzen für einen Erhalt der Berliner Brachen engagieren. Hier könnten innerstädtische Wohnquartiere neu errichtet und zeitgemäße Gewerberäume zur Verfügung gestellt werden. Die Freunde der Brachen sollten die Wohnwünsche und Bedürfnisse der Menschen zur Kenntnis nehmen. Es ist absurd, die triste Wirklichkeit der Megastrukturen der Plattenbauzeit noch länger zu erhalten.

Torsten Kopp, Wiesbaden

ZERSETZUNGSHANDWERK

„Sein letzter Vernehmer“ vom 14. August

Ich habe über das Schicksal von Matthias Domaschk und den weiteren Werdegang seines Stasi-Vernehmers gelesen. Ich bin Ihnen dankbar dafür, dass sie solche Fälle publizieren. Leider ist die Nachwende-

Karriere des Herrn K. kein Einzelfall im Umgang mit belasteten Mitarbeitern des MfS. Bleibt die Frage, wer ist verantwortlich, dass so jemand sein „Zersetzungshandwerk“ an anderer Stelle weiter anwenden darf? Bleiben Sie bitte bei diesem Thema auch weiterhin dran!

Marcus Schramm, Falkensee

PARTEIEN-WERBUNG

„Die Schlacht am Laternenpfahl“

vom 8. August

Die so genannte Wahlwerbung wirbt nicht für die Wahl, sondern für je eine Partei, sollte daher Parteien-Werbung heißen. Wahlwerbung im Sinn des Wortes würde Werbung für den Tag der Wahl sein und würde Werbung für das Wählen sein. Zum Beispiel mit bekannten oder unbekannten BürgerInnen-Gesichtern „Ich werde wählen, weil ...“ oder „Ich freue mich auf den Wahl-Sonntag, weil ...“ oder „Ich wähle per Briefwahl, weil ...“ oder „Ich wähle diesmal besonders gern, weil ...“ oder „Ich wähle das erste Mal, weil ich für das Wählen werben durfte, statt für eine Partei“.

Florian Fischer, Berlin-Schöneberg

VERLÄRMUNG

„Noch ein Knick in der Route“

vom 10. August

Der erwähnte offene Brief spricht mir aus dem Herzen. Natürlich kann ich nicht beurteilen, ob tatsächlich 150 000 Menschen weniger durch die Anwendung des Modells verlärmt werden. Jedoch kann ich (jahrzehntelang im Gesundheitswesen tätig) einschätzen, welche negativen Auswirkungen der Lärm auf den menschlichen Organismus ausübt. Das reicht von Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei Erwachsenen bis hin zu Lern- und Entwicklungsstörungen bei Kindern. Die erneute Verschiebung der Eröffnung des Flughafens hat so auch einen positiven Aspekt: Es ist noch Zeit für die Überprüfung des von Herrn Hoffmann im offenen Brief vorgestellten Betriebsregimes. Die Chance darf nicht vergeben werden, erfolgt nach meinen Informationen die Revision der Fluglinien doch erst wieder in zehn Jahren nach der Eröffnung des Flughafens.

Barbara Hofmann,

Königs Wusterhausen

DAS WAHRE PROBLEM

„Brachen für Bello“ vom 7. August

Ich würde Herrn Thomas Heilmann und den braven Mitarbeitern des Ordnungsamtes empfehlen, ihren Schlachtensee-Rundgang an einem Montagmorgen nach einem warmen Wochenende zu

absolvieren. Da würde ihnen vielleicht das wahre Problem auffallen: bergeweise Müll am Weg und Ufer des Sees, von benutzten Grills über kaputte Luftmatratzen, Plastikmüll, Lebensmittelreste bis hin zu in den See geworfenen Einkaufswagen – wer sich angesichts dieser Schande noch über unangeleinte Hunde echauffiert, hat kein Problembewusstsein .

Jessica Müller-Oerlinghausen,

tägliche Schlachtensee-Gängerin,

Berlin-Zehlendorf

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