KURZ & BÜNDIG : KURZ & BÜNDIG

VOLL INS SCHWARZE

„Flix: Schöne Töchter“ vom 15. September

Mit den Comics in der Sonntags-Beilage kann ich oft nichts anfangen, aber die „Schönen Töchter“ gefallen mir immer sehr gut. Wobei der Comic wirklich

grandios ist. Ich habe ihn sofort kopiert und im Büro gezeigt. Großen Anklang fand er bei allen Frauen, die Männer (auch der Chef) lächelten eher verhalten, manche verstanden die Botschaft gar nicht … . Also voll ins Schwarze getroffen, vielen Dank dafür.

Katrin Schobig, Berlin

RÜCKBESINNUNG

„Tausch-Börse“ vom 12. September

Ständig schlechter werdender Service, falsche Versprechungen bei den Leistungen, welche natürlich teurer werden. Gibt es denn so was? Na klar, z. B. bei Kabel Deutschland! Seit der Privatisierung des Kabelnetzes der Post geht es mit der Rücksichtnahme auf Kundenwünsche bergab, nur noch der Profit steht im Vordergrund! Verschwinden mal wieder Programmangebote, wird der Schwarze Peter dafür auf die jeweils andere Seite geschoben. Für die Kunden heißt das: Stillhalten, schlechteres Angebot weiter gut bezahlen (die Abbuchung klappt immer!) und stillhalten! Wirklich? Was wäre denn, wenn jeder der vielen hunderttausend deutschlandweit betroffenen Kunden seine Rundfunk- und Fernsehgebühr und die Kabelbetreiber um, sagen wir mal 20 Euro pro Halbjahr, kürzt? Millionen von Mahnungen verschicken, zahllose Prozesse führen, das wäre die Konsequenz für die nicht mehr verhandlungsbereiten Kabelnetzbetreiber bzw. die ARD. Ich glaube, eine Rückbesinnung auf die Wünsche und Bedürfnisse der Kunden wäre für beide Dienstleister doch vernünftiger, oder?

Christian Pape, Berlin

HISTORISCHER FEHLER

Ich bin kein Berliner“ vom 5. September

Dass die Fusion von Berlin und Brandenburg 1996 gescheitert ist, war ein großer historischer Fehler. Ich begreife bis heute nicht, weshalb die Mehrheit der Brandenburgerinnen und Brandenburger seinerzeit so gestimmt hat.

War es die Enttäuschung über den

Verlust der so heimeligen DDR? War

es wirklich mehr als eine trotzige Reaktion den „Wessis“ gegenüber? Nach

dem Motto: „Ihr könnt nicht alles mit uns machen“? Ich kenne in Europa

keine andere Hauptstadt, die verwaltungsmäßig von ihrer engeren Umgebung so abgeschnitten ist wie Berlin. Was soll daran gut sein? Dass die Folgen der gescheiterten Fusion nicht verheerender ausgefallen sind als sie sich jetzt darstellen, ist der Ruhe und Übersicht einiger Politiker zu verdanken, die auf den Kleinmut, die Engstirnigkeit und den fehlenden Weitblick der Fusionsgegner mit einer bewundernswerten Gelassenheit reagiert haben. Erhard Eppler, einer der Vordenker der SPD, hat einmal gesagt: Kein Politiker kann sich auf Dauer gegen die herrschende öffentliche Meinung stellen, aber er kann ihr sehr wohl immer ein Stück voraus sein. Alsdann, Herr Woidke, nur Mut!

Edmund Köhn, Berlin-Schmargendorf

KEINE SÖHNE KEINE ENKEL

„ Nur das Neueste für die Alten"

vom 15. September

Leider ist ein netter Fehler unterlaufen: Da Friedrich der Große weder Söhne noch Enkel hatte, kann der sehr geehrte Prinz Oskar von Preußen kein Urururenkel von ihm sein.

Der Urgroßvater des Prinzen war der letzte Kaiser, Wilhelm II.

Hans-Jürgen Lemp, Berlin-Lankwitz

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