KURZ & BÜNDIG : KURZ & BÜNDIG

WOHER KOMMEN DIE KRÖTEN

„Der mit dem Wolf tanzt“

vom 20. September

Ich kenne den Hannoveraner Erlebniszoo. Ich war mit Freunden da, die mich glücklicherweise einluden, denn der Eintrittspreis hätte mich sonst zum Grübeln gebracht: Zur Zeit 25 Euro für Erwachsene, 13,50 Euro für Kinder ab 3 Jahren, 17 Euro für Kinder und Jugendliche ab 6, Hunde 9 Euro. Nach meiner Recherche hatte der umgebaute Zoo in Hannover 2011 noch satte 32 Millionen Euro Schulden abzustottern. Sollte dem Berliner Zoo und Tierpark in absehbarer Zeit eine ähnliche Umgestaltung bevorstehen, stellt sich die Frage, wer das finanzieren soll. Berlins Stadtkasse ist nach allem, was man hört, chronisch leer.

Elisabeth Hertel, Berlin-Rudow

SCHMUNZELN BREMST RUNZELN 

Zu den Überschriften

Immer wieder sorgen ihre kleinen Wortspiele in den Überschriften für ein kleines Schmunzeln am Morgen bei gemütlicher Lektüre. Wie z. B.: „Schmerz aus Gold“, „Reden ist Silber, geigen ist Gold“ „Grrr Royal“, „Stadt-Land-Schluss“, „Sechs and the City“, „Tränen trügen nicht“, „Simply the West“, „Mischung impossible“ ... und vieles mehr.

Wiebke Kossecki, Berlin

LAUDATIO

Der Tagesspiegel ist ein Schatz,

der steht bei mir am ersten Platz!

Seit 66 Jahren mein Begleiter,

macht nicht dumm, sondern gescheiter!

Wie wohl das meiner Seele tut,

weil alles richtig, alles gut!

Es ist ein allererstes Blatt,

das nirgends seinesgleichen hat!

Dr. Martin Schwartz, Bad Bevensen

MASS UND MITTE

„Lohn der Straße“ vom 25. September

Die Berichterstattung über die Streiks und Demonstrationen der angestellten Berliner Lehrer(innen) wird langsam ärgerlich. Ich wünsche mir, dass jede Berichterstattung mit dem Faktum beginnt: „Angestellte Berliner Lehrer(innen) erhalten eine Zulage von 1400 Euro und haben damit ein Gehalt von 4600 Euro/Monat brutto.“ Damit würde das Anliegen auf die Füße gestellt und die Leser(innen) könnten Maß und Mitte dieser Forderungen einordnen. Eine Frau konnte mit GEW-Lätzchen unwidersprochen von prekären Verhältnissen angestellter Berliner Lehrer(innen) in ein Abendschau-Mikrofon faseln.

4600 Euro im Monat, und das unabhängig von der Leistung des Einzelnen ist doch ganz ordentlich für einen lebenslänglich gesicherten Arbeitsplatz. Andere Hochschulabsolventen würden sich nach einem Studium von sechs Semestern für fürstlich entlohnt halten.

Wieso Lehrer verbeamtet werden, habe ich nie verstanden, den finanziellen Aspekt schon: Während des gesamten Arbeitslebens wird kein Cent in die Rentenkasse eingezahlt, dafür bezieht man eine Pension von bis zu 75 Prozent der letzten Vergütung, bei voller Lebensarbeitszeit also 3450 Euro! Zugegeben, das Lehrerdasein ist heute nicht einfach, in anderen Berufen aber auch nicht. Lehrer(innen) leisten meistens viel, sie werden aber auch gut bezahlt.

Dr. Ing. Manfred Breitenkamp,

Berlin-Halensee

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