KURZ & BÜNDIG : KURZ & BÜNDIG

MINUS

Berichterstattung zum Ende der

Praxisgebühr

Als Ende vorigen Jahres die Abschaffung der Praxisgebühr beschlossen wurde, war in der Presse von Bayern noch vor Ende 2012 zu lesen, dass das auch für die Beamten in Bayern gilt.

In Berlin hat es das zuständige Senatsressort bis heute nicht geschafft, die gesetzliche Regelung der Beihilfe-Vorschriften für die Berliner Beamten zu ändern. In Berlin wird bei der Beihilfe der Beamten die Praxisgebühr weiterhin abgezogen. Das wirft einmal mehr das Licht auf die „Wertschätzung“ seiner Beamten durch den Dienstherrn.

Hans-Jürgen Schooff, Berlin-Steglitz

EHRABSCHNEIDEND

„Neues von Professor Untat“

vom 8. November

Herr zu Guttenberg ist gejagt und (sicherlich zu Recht) sein Ministeramt los, Frau Schavan ist gejagt und (wirklich zu Recht?) das ihre auch.

Wann wird nun auch Uwe Kamenz, offenbar als Hochschullehrer (für Marketing!) an der Fachhochschule Dortmund massiv unterbeschäftigt und deshalb nebenamtlich auch noch als Profit- und Plagiats- (manche sagen auch: Kopfgeld-)Jäger tätig, aus seinem Hochschulamt gejagt, nachdem sich seine „ProfNet“-Software am von ihm hochgepushten „Fall“ Frank-Walter Steinmeier als grandioser ehrabschneiderischer Marketing-Flop erwiesen hat?

Bernhard Jahntz, Berlin-Lichterfelde

SCHWARZMARKT

„Trabbi to go. In der DDR war ein Trabbi Luxus, der Sprit dazu auch“ vom 2. November

Die gelungene Darstellung des Trabbi-

Kaufs, den Leser Horst Jungblut eindrucksvoll schildert, erinnert mich an einen Freund in Dresden, der seinen langersehnten Trabbi nach zwei Jahren mit einem Gewinn von 50 Prozent –

also für 18000 DDR-Mark – wieder verkaufte. Diese Begebenheit zeigt, dass auch in der DDR die Marktwirtschaft herrschte, nämlich das unumstößliche Gesetz von Angebot und Nachfrage. Große Nachfrage und geringes Angebot treiben den Preis eines Produkts in die Höhe. So handelte es sich in der Nachkriegszeit in Deutschland beim Schwarzmarkt ebenfalls um eine Marktwirtschaft ohne jedes Wenn und Aber.

Dr. Michael Kanno,

Berlin-Charlottenburg

UNVERFROREN

„Ich bin so überrascht“ vom 6. November

Der Artikel ist Balsam für die Seele eines willigen Steuerzahlers. Die Unverfrorenheit, mit der Ulrich H. seinen Steuerbetrug kleinredet, spottet jeder Beschreibung. Hoffentlich gilt auch im Freistaat „Gleiches Recht für alle“ bzw. „Gleiche Strafe für alle“.

Ulrich H. sollte Charakterstärke zeigen, seinen Hut nehmen und somit wenigstens seiner Fußballerjugend ein Vorbild sein.

Gabriele Kassar, Berlin-Schöneberg

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