Meinung : Lederhosen am Flattern

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Steckt da am Ende die SPD-Kampa hinter? Echte Indizien gibt es keine – aber der Verfall Bayerns vom Musterland zum Balkan Deutschlands gerade jetzt kann eigentlich kein Zufall sein. Erst macht München, das leuchtende, einfach pleite, dann trennt sich Beckenbauer, der Kaiser, von seiner Frau. Vom Stoiber wollen wir an dieser Stelle gar nicht reden; am Ende entpuppt sich auch der bayerische Vorsprung in der Pisa-Studie als ein Kunstprodukt aus der Hunzinger-Küche. Überhaupt ist die Rolle des in Deutschland weltbekannten PR-Beraters wohl immer noch nicht hinreichend gewürdigt; gerade teilt uns die „Bunte“ mit, der Kontakt zwischen Scharping und seiner Gräfin sei auf einem Hunzinger-Treffen geknüpft worden. Was das bedeutet, ist klar: Einflussreiche Kreise der SPD haben von langer Hand den Abschuss des missliebigen Ministers gesteuert, und sie haben über die Gewerbesteuerreform München demontiert, die Kapitale des Erzfeinds, in der nun die Laptops schweigen und die Lederhosen am Flattern sind. Der Fall Beckenbauer ist gegenwärtig etwas dunkel. Noch wissen wir nicht, in wessen Auftrag die ominöse Sekretärin seinerzeit mit dem Kaiser einen kleinen Thronfolger gezeugt hat. Die Spur führt aber in die Kampa, man wird dereinst von einem Schrödergate sprechen dürfen. Aber erst nach der Wahl.

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