Leserbriefe :   KURZ & BÜNDIG  

WAHLEN

Berichterstattung zur

Bundespräsidentenwahl

Ich finde es skandalös, wenn es so sein sollte, dass per SMS bestimmte Personen vor der Bekanntgabe informiert wurden. Aus der Erwartung des zu dem Zeitpunkt nicht mehr im Amt befindlichen Bundespräsidenten abzuleiten, dass er der neue Bundespräsident sei, ist eine eigenartige Spekulation. Es gebietet die Würde und der politische Anstand, dass er der Verkündung des Ergebnisses unabhängig vom Ausgang beiwohnt. Mir scheint, dass das Verfassungsorgan „Bundestagspräsident“ dringend aufzufordern ist, seine Hausaufgaben zu machen und öffentlich dafür um Entschuldigung zu bitten. So macht man gesetzliche Vorschriften zur Farce und beleidigt damit den Gewählten bzw. die Nichtgewählten. Dieter Hölterhoff, Hamburg

BERLIN

„Renaissance der Bürgerstadt“

vom 28. Mai

In der Sache teile ich die von Klaus Hartung dargelegte Auffassung. Aus meiner Sicht ist eine Wiederherstellung der Mitte durch ein kleinteiligeres Straßen- und Bebauungsmuster schlicht notwendig. Maßvolle Stadträume stärken die städtebauliche Qualität und verbessern die Lebensqualität der Menschen.

Vielen Dank auch für die Beiträge „Deutsche Doppelleben“ von Moritz Schuller und „Der ewige Spießer“ von Wolfgang Prosinger. Ich teile die Position der Autoren.

Markus Delattre, Hamburg

RELIGION

Berichterstattung hessischer Kulturpreis

Natürlich offenbart der Streit um Kermani und den Hessischen Kulturpreis ein „problematisches Verhältnis von Staat und Kirche“, doch sollte nicht unerwähnt sein, dass eine vergleichbare Religionskritik in den meisten islamischen Ländern nicht nur zum Ausschluss von einer Preisverleihung führen, sondern ein Todesurteil bedeuten würde.

Dr. Michael von Berg, Bad Honnef

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