Leserbriefe : Abgezockt

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Betrifft: „Reiche und Steuer. Wirklich arm dran“ vom 10. März 2004

Sind wir tatsächlich schon so weit, dass man sich schämen muss, weil man des Verdachtes der Zugehörigkeit zu einer Neidgesellschaft ausgesetzt wäre, wenn man die Frage nach der sozialen Gerechtigkeit aufwirft? Wo bleibt hier der Grundsatz der sozialen Marktwirtschaft?

Will denn Frau Weidenfeld nicht verstehen, dass es hierbei gar nicht um Gleichmacherei geht, sondern darum, dass die fleißige, Werte schaffende, arbeitende Bevölkerung auch den ihr zustehenden gerechten Anteil vom Mehrwert erhält und nicht durch die „Cleverness“ einer Gruppe nach allen Regeln des Kapitalismus ausgenutzt und abgezockt wird?

Gerd Müller, Berlin-Lankwitz

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