Leserbriefe : Aids-Infizierte sollten Mittel selbst zahlen

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„Aufklären, bevor es zu spät ist“

vom 22. November 2005

Ich finde es völlig verständlich, wenn jemand Sex ohne Kondom haben will. Jeder, der mal beides ausprobiert hat, muss ehrlicherweise zugeben, dass ungeschützter Sex schöner ist als der mit Gummi. Ich gucke auch neidisch auf jene Leute, die jeden Monat Sex mit zwei bis zwanzig (vielleicht auch 200?) verschiedenen Partnern haben. Ich habe keine Probleme damit, das hier zuzugeben.

Was ich aber nicht akzeptieren kann, ist, dass dann die Gemeinschaft der Kranken- und Sozialversicherten für solcherart höchst riskantes Verhalten bezahlen soll! Wer sich so im vollen Bewusstsein des Risikos verhält, darf nicht auf die Solidarität der Gemeinschaft hoffen. HIV-Behandlung gehört aus dem Leistungskatalog ausgeschlossen bzw. auf ein absolutes Mindestmaß der Behandlung beschränkt – Aspirin genügt! Alle weiteren Kosten der Behandlung hat der Infizierte selbst zu tragen.

Wer dann noch lebt wie oben erwähnt, kann das dann ruhig machen und verdient meinen Respekt für konsequentes Verhalten.

Wolfgang Heinlein, Hanoi (Vietnam)

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