Leserbriefe : An die Leine nehmen

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„Kampfhund griff zwei Menschen an“

vom 27. Juli 2006

Ziel sollte es sein, die Anzahl der Kampfhunde im Stadtbild zu verringern, aber auch Halter zu zwingen, ihrem Tier Maulkorb und Leine anzulegen. Die Sache erfordert ein entschlossenes Vorgehen der Behörden. Ich habe Zweifel, ob die vorhandenen Gesetze ausreichen. Oft scheitert es daran, dass ein „Listenhund“, d. h. ein Hund einer bestimmten Rasse oder eine Kreuzung aus diesen, per Augenschein von einer Behörde nicht erkannt wird. Allein Züchter, Halter und Eingeweihte wissen meist, welchen Stammbaum ihr Hund hat. Für die Beamten ist es oft schwierig bis unmöglich, einen als verboten eingestuften Hund auch sicher zu erkennen. Gefahrenabwehrendes Tätigwerden erfordert dies aber gerade.

Peter Kamper, Bremerhaven

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