Leserbriefe : Andere Städte machen es besser

„Touristenschreck Umweltzone“

von Stefan Jacobs vom 25. Oktober

Ein Blick in andere Städte, die ebenfalls eine Umweltzone einrichten, zeigt, wie einfach und bürgerfreundlich die Ausgabe der Feinstaubplakette geregelt werden kann. In Stuttgart z. B. ist die Beantragung über das Internet auch für auswärtige Besucher möglich. Die Bezahlung erfolgt per Lastschrift oder Kreditkarte und man bekommt die Plakette per Post ins Haus geschickt. Das Berliner Antragsverfahren (schriftlich, mit beigelegtem Rückumschlag und Verrechnungsscheck, nur für in Berlin gemeldete Fahrzeuge) ist dagegen umständlich. Dienstleistungen der Verwaltung schneller und mit weniger Aufwand zu erbringen ist eines der Ziele des vom Senat vorgelegten Plans „E-Government“ auf dem Weg in die Informationsgesellschaft. Leider wurde wieder eine Möglichkeit vertan, hier eine in diesem Sinne einfache Lösung für alle Betroffenen zu finden.

Carsten Schütte, Berlin-Lichtenrade

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