Leserbriefe : Armes Berlin

„Die Stadt und der Müll“

von Lorenz Maroldt vom 16. April

Die Vermüllung der Stadt kam nicht nur zu Ostern zum Vorschein, sie ist laufend ersichtlich. Angefangen von den Fußwegen über Bushaltestellen sowie Busse und Bahnen. Der Müll wird fallen gelassen, wie es gerade passt.

Nachhaltige Aktionen für eine saubere Stadt sind dringend nötig!

Werner Müller, Berlin-Lichterfelde

Dies war seit langer Zeit der beste und treffendste Kommentar, den ich gelesen habe. Genau so ist es doch – Regeln über Regeln, aber keiner da, der das überwacht. Egal ob Hundehaufen, wildgewordene Radfahrer, Straßenverunreiniger, Zweite-Spur- Parker, Rote-Ampel-Ignorierer oder Tempolimit-Missachter – es herrscht die Leck-mich- doch-Attitüde. Grundgütiger. Es ist einfach ein Kreuz, wenn in den einen Amtsstuben Regeln aufgestellt werden, die von den anderen Amtsstuben nicht kontrolliert werden können. Armes Berlin.

Barbara Gottschlag, Berlin-Moabit

Bei dieser Thematik verhält sich der rot-rote Senat wie beim Thema Hundekot. Er läßt einfach alles schleifen.

Dorit Beste, Berlin-Tegel

Herumliegender Müll, durch Trampelpfade zerstörte Grünanlagen, in den Parks trinkende und die Bänke beschmierende Jugendliche (wenn sie sie nicht gar zerstören) – das alles interessiert das Ordnungsamt doch schon lange nicht mehr. Berlin, was ist aus dir geworden!

Helga Schmidt, Berlin-Tempelhof

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