Leserbriefe : Auf Minderheiten wird herumgetrampelt

„Maulkorbpflicht für alle Hunde / Seit

1. Januar dürfen auch kleine Rassen nur noch mit Beißschutz in Busse und Bahnen - oder sie müssen in die Box. Tierfreunde halten das für übertrieben“ und „Qualmfrei /

Andreas Conrad freut sich auf neue Verbote“ vom 5. Januar

Es ist nun nicht neu, dass in der Hauptstadt der Riesenlöcher nicht nur auf der Straße, in einer Stadt, in der ansonsten vielerorts, bescheiden gesagt, der Kamm auf der Butter liegt, die Stadt in Bereichen, die einen Ort auch lebenswert machen, verrottet (reihenweise von den Grünflächenämtern ersatzlos gefällte Bäume allerorten, Unterrichtsausfall in den Schulen ohne Ende, mies, wenn überhaupt, bezahlte Lehrer/innen, zu wenig Personal für unsere Kinder, eine allgemeine Mangelwir(r)tschaft, dafür trotz „Umweltzone“ Rotlichtwelle und tonnenweise Tausalz), während sich die selbst ernannte „Elite“ vom sie finanzierenden Plebs auf ihren „Events“ abgrenzt so gut es geht, jede noch so verrückte Restriktion, ja Repression willkommen ist und auch gerne immer auch auf Minderheiten (hier die Hundeeigentümer) herumgetrampelt wird. Für uns heißt das: Kurzstrecke zu Fuß oder Fahrrad, Langstrecke Auto. Unser Kleinhund bekommt jedenfalls keinen Maulkorb (den sollten lieber die zahlreichen unfreundlichen, aggressiven Leute in dieser Stadt bekommen).

Frank Schleifer, Berlin-Zehlendorf

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