Leserbriefe : Bakschisch gibt’s doch überall

„Siemens will Geld von Ex-Chefs“

vom 30. Juli

In den meisten Ländern der Welt gehört „Bakschisch“ zum normalen Handelsabschluss. Und nur so erhält man Aufträge. Bis 1998 wurde das sogar von der deutschen Steuer anerkannt. Dass wir Korruption in Deutschland nicht haben wollen ist richtig und wichtig. Aber das heißt doch noch lange nicht, dass wir damit auch die Handelsprinzipien der Welt verändern können.

Unsere Politiker sind da augenscheinlich weltfremd, naiv und blind. Und die Siemens-Manager haben doch auch nicht in die eigene Tasche gewirtschaftet, sondern nur etwas für ihre Exportaufträge getan. Hier sollte man nicht die Siemens-Manager bestrafen, sondern die Politiker, die dieses Gesetz für Aufträge von außerhalb Europas geschaffen haben.

Jürgen Schulz, Buchholz

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben