Leserbriefe : Be Gedächtniskirche

„Glücksspiel“ Gedächtniskirche vom 3.9.

Zwei Symbole in einer Stadt sind Anlass, sich über die City-West als Standortnachteil Gedanken zu machen. Da stehen laufende öffentliche Subventionen von jährlich 6,1 Millionen Euro für ein Symbol, den Friedrichstadt-Palast, ohne sich Gedanken darüber gemacht zu haben, ob angesichts einer geringer werdenden Besucherzahl ein solches Revuetheater zeitgemäß ist. Nun stehen zur Abwendung einer Insolvenz dort noch einmal 3,5 Millionen an öffentlichen Geldern zur Debatte. Auf der anderen Seite geht es bei dem Symbol im Westen der Stadt, dem maroden Turm der Gedächtniskirche, um 3,5 Millionen Euro. Setzt man diesen Betrag in Beziehung zu Investitionen für Museumsinsel, Abriss des Palastes der Republik oder die Staatsoper unter den Linden, sind 3,5 Millionen für einen Turm, der lange auch Symbol eines freien Teils von Berlin war, Peanuts. „be Gedächtniskirche“ !

Christian Funke, Berlin-Wilmersdorf

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