Leserbriefe : Berlin muss endlich Kehrwochen einführen

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„Frühjahrsputz erst im April“

vom 31. März 2005

Mir ist es so ziemlich egal, wer nun Berlin sauber macht:

Hauptsache es wird sauber gemacht!! Da unsere Bürgerinnen und Bürger wirklich zunehmend die Zustände ignorieren, hinnehmen und selbst verursachen, ist es wohl müßig zu erwarten, dass diese selbst initiativ werden.

Ich bin geborene Schönebergerin und habe lange in Hessen und Baden-Württemberg gelebt. Damals fand ich als junge Frau die Kehrwochen und Straßenreinigungen durch die Anwohnenden eine Zumutung, wie oft habe ich mich lustig gemacht über die Reinlichkeit der schwäbischen Straßen, dafür bitte ich heute um Verzeihung.

Angesichts der zunehmenden Verwahrlosung in Berlins Straßen wünsche ich mir diese Verhältnisse hier, auch eine damit verbundene soziale Kontrolle. Schauen Sie sich nur das Stück Eisenacher Straße zwischen Belziger und Hauptstraße an: Dort gibt es ein Café und Geschäfte, die durch ihre „Dekoration“ außerdem noch den schlechten Eindruck, der schon durch den Dreck und Hundekot da ist, verstärken. Da gibt es in den Straßen dieser Gegend von Schöneberg Leute, die versuchen, durch Bepflanzungen der Baumumfriedungen etwas Schönheit zu schaffen, nein, die Hunde dürfen es vollkoten, Müll wird hineingeschmissen, wann wird in dieser ansonsten wunderschönen Stadt endlich einmal durchgegriffen? Andere Städte machen es vor!!!!

Bitte denkt euch was aus, sonst muss ich doch noch meinen Lebensabend in Baden-Württemberg verbringen.

Beata Hartmann, Berlin-Schöneberg

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