Leserbriefe : Brückenbauer?

„Unüberbrückbar“, vom 26. Juni

Frau Kuhn ist in großer Gesellschaft, wenn sie schreibt, Dresden oder auch Deutschland blamiere sich in der Frage der Waldschlösschenbrücke. Ist es deshalb auch richtig? Verlangt die Political Correctness, dass die Unesco von jeder Kritik ausgenommen wird? Tatsache ist doch, dass das zuständige Unesco-Gremium im Wissen um die umstrittene Ausführung einer Brücke über die Elbe den Welterbetitel ohne Auflagen oder Einschränkungen verliehen hat. Weshalb wurde nicht von der Unesco schon dabei zumindest eine andere Ausführung der Brücke verlangt? Auch erscheint es unglücklich, dass die Unesco zwischen den seltenen Gremiensitzungen derart „sprachlos“ verharrt und intransparent Entscheidungen fällt.

Ingo Liermann, Dresden

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