Leserbriefe : BVG: „Abonnementswünsche in den Papierkorb“

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Betr.: „BVG spart Vorstand – und bezahlt ihn weiter“ vom 8. Mai 2003

Häufig las ich , wie finanziell angeschlagen die BVG sei. Das wundert mich nicht. Seit fünf Jahren besitze ich eine BVGJahreskarte und eine Kundennummer bei der BVG. Vor Ablauf meines letzten Jahresabonnements habe ich per Fax im Service-Center der BVG darum gebeten, mein Abonnement um weitere zwölf Monate zu verlängern. Es tat sich nichts. Einige Wochen später rief ich im Service-Center an. Mir wurde erklärt, dass die „Abonnementswünsche per Fax von uns nicht bearbeitet werden, die werfen wir gleich in den Papierkorb. Da müssen Sie sich am Schalter ein neues Formular holen und uns zusenden“.

Heutzutage ist wohl jeder Bürger von einem Großunternehmen gewohnt, dass dieses die gängigen Marketingregeln beherrscht und auch anwendet. Wenn ein Zeitschriften- oder Zeitungsabonnement ausläuft, schreibt der Verlag meistens seine Kunden an und bittet ihn, über eine Verlängerung nachzudenken. Nicht so die BVG.

Steffen Ritter, Berlin-Charlottenburg

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