Leserbriefe : Das Nadelöhr zum Flughafen Tegel muss nicht sein

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„Wer ab Tegel fliegt, steht jetzt einspurig im Stau“ vom 4. Juli 2004

Im Tagesspiegel habe ich auf S. 12 gelesen, dass Frau Rosemarie Meichsner, Flughafensprecherin, betont habe, es lägen keine Beschwerden über die Bauarbeiten auf der GeneralGaneval-Brücke zum Flughafen Tegel vor.

Damit dies zukünftig nicht weiter geäußert werden kann, beschwere ich mich hiermit auf das Nachdrücklichste.

Berlin soll Weltstadt und Hauptstadt sein und hat zum „Vielflieger-Airport“ Tegel lediglich Busverbindungen. Sowohl damit als auch mit dem privaten Pkw wartet man wegen der Bauarbeiten unzumutbar lange, heute Mittag benötigte ich über zehn Minuten. Alternativen gibt es nicht.

Besonders erbost mich, dass scheinbar überhaupt nicht über flankierende Maßnahmen nachgedacht wurde. Deren gibt es mehrere:

1. Regelung des Verkehrs an der Kreuzung vor der Brücke nach Bedarf. Ich wartete jeweils lange vor der roten Ampel, obwohl auf dem Saatwinkler Damm kein Verkehr herrschte.

2. Vorübergehende Nutzung des Mittelstreifens auf der Brücke als Fahrbahn.

3. Sanierung von jeweils nur einer Spur, so dass Ab- und Zufahrten zweispurig genutzt werden können.

Vielleicht setzen sich die Verantwortlichen einmal zusammen und denken nach, auch darüber, was es für teure Führungskräfte, die oft fliegen, kostet, Wartezeiten von 30 bis 40 Minuten zur Überquerung einer Brücke in Kauf nehmen zu müssen.

Dr. Ralph Brennecke, Berlin-Spandau

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