Leserbriefe : Der Fall der Münchner U-Bahn-Schläger zeigt die Wirklichkeit

Zur Debatte über Jugendgewalt

Was in München passiert ist, passiert in Berlin wahrscheinlich zwei- bis dreimal im Monat; Übergriffe auf unschuldige Passanten in und in der Nähe von öffentlichen Verkehrsmitteln sind Delikte, die hier keinen Aufschrei verursachen.

In Berlin werden, so war zu lesen, 500 freie Serientäter überwacht. Anstatt die Täter hinter Schloss und Riegel zu behalten, lässt man sie frei herumlaufen. Wenn dann von der Polizei zu hören ist, dass die Gesetze nicht geändert werden müssen, um die Täter besser zu belangen, sondern die Justiz nur das mögliche Strafmaß auch ausnützen müsste, so ist offensichtlich doch eine Gesetzesänderung erforderlich: Den Richtern das Entscheidungsmaß einzuschränken, damit diese ihren Traum von einer straflosen Gesellschaft nicht im beruflichen Alltag ausleben können.

Franz Mühl, Berlin-Mahlsdorf

Roland Koch hat recht! Gerade wir in Berlin erleben in Hinsicht auf die Quantität krimineller Delikte eine zunehmende Tendenz, fühlen sich doch diese meist jungen Leute gerade in Gruppen sehr sicher, und wir „Ureinwohner“ haben oft nicht den Mut (Angst vor dem schnellen Messer!) sie zurechtzuweisen. Diese jungen Ausländer wissen genau, dass sie durch publik gewordene Aktionen den Faktor Angst bei uns nutzen können. Bei uns hat ja sogar die Polizei Angst, zu entsprechenden Einsätzen zu fahren.

Jörg-Uwe Weiß, Berlin-Lichtenrade

Es ist sehr zu hoffen, dass sich unsere Regierung durch Ministerpräsident Koch nicht zu einem blinden Aktionismus verleiten lässt und das Jugendstrafrecht verschärft, welches eigentlich nur konsequenter und frühzeitiger angewendet werden müsste. Auch wäre es sicher sinnvoller, dieser Generation Zukunftsperspektiven zu bieten, statt zuzulassen, das Kriminalität ein Gruppenanerkennungsmerkmal wird. Ferner bin ich sicher, dass die meisten dieser Jugendlichen nicht so geboren wurden und sich deshalb die Frage stellt, was in den Elternhäusern falsch gelaufen ist und ob nicht zukünftig die Eltern mehr in die Pflicht genommen werden sollten. Es ist sicher nur noch eine Frage der Zeit, bis Herr Koch die öffentliche Hinrichtung jugendlicher Straftäter fordert. Gott bewahre uns vor einer erneuten Amtszeit eines Ministerpräsidenten Koch.

Klaus Kiesler, Berlin-Frohnau

Aufschreie aus unseren Parallelgesellschaften sind immer dann zu hören, wenn sie sich in ihrem Sinne respektlos behandelt fühlen. Gedanken über einen respektlosen Umgang untereinander (aus Sicht der Bürger, die sich zur freiheitlichen Grundordnung unseres Staates bekennen) können so verdrängt werden. Zur Selbstreflexion empfehle ich allen Mitbürgern mit Migrationshintergrund die Lektüre „Gewalt von Jungen, männlichen Jugendlichen und jungen Männern mit Migrationshintergrund in Berlin“. Diese Studie wurde vom Berliner Senat in Auftrag gegeben, nicht von Roland Koch!

Welcher Art können, neben den archaisch geprägten Familientraditionen, die Ursachen für diese Gewaltbereitschaft sein, warum stellt die Religion, zumeist der Islam, kein Regulativ dar? Liegt es daran, dass der Islam im Grunde intolerant nach innen, militant nach außen ist, geprägt von archaischer Rückständigkeit, tief sitzender Bildungs-/Wissenschaftsphobie und beständiger Dialogverweigerung? Ist der Koran für das Bildungsversagen unserer Bürger mit Migrationshintergrund mitverantwortlich, weil seine Interpreten die altertümlichen Traditionen nicht überwinden helfen, sondern ausnutzen/zementieren? Die Freiheit des Geistes und das selbst bestimmte Individuum sind dem Koran und seinen Interpreten mehr als nur fremd!

Klaus Katzur, Berlin-Zehlendorf

Der hessische Noch-Ministerpräsident Koch betreibt geistige Brandstiftung par excellence. Wahlkampf auf dem Rücken von Einwanderern schadet dem Ansehen ganz Deutschlands.

Yasin Bas, Melle

Was muss noch passieren, damit endlich begriffen wird, dass Ausländer, wobei man immer wieder betonen muss, dass sich hier überwiegend die Täter aus muslimischen Ländern hervortun, ein anderes Denken bezüglich Gewalt haben. Die Anzahl ihrer Straftaten spricht doch Bände! Gerade der Fall der Münchner U-Bahn-Schläger zeigt doch die Wirklichkeit. Erst heißt es von ihnen „Scheiß Deutscher“, dann plötzlich besinnt sich der eine seines Geburtslandes, und meint, er ist Deutscher, obwohl er einen türkischem Pass besitzt, und will nicht in die Türkei abgeschoben werden. Was will er eigentlich hier, wenn er doch so einen Hass auf uns Deutsche hat? Glauben SPD und Grüne wirklich, dass derartige Menschen sich integrieren wollen?

Sie leben in ihren Parallelwelten, benötigen dort noch nicht einmal unsere Sprache, und werden von unserem Sozialsystem ausreichend ernährt. Und ihre Meinungsbildung, die ihr Verhalten uns gegenüber bestimmt, wird von den Programmen ihrer heimischen Fernsehsender gesteuert, die sie dank unserer Gerichte in ausreichender Zahl per Satellit empfangen dürfen! Das alles ist bekannt – nur man zieht nicht die Konsequenzen daraus!

Uwe Hennig, Berlin-Gesundbrunnen

Es spricht leider nichts dafür, dass sich die sozialen Probleme im Migrantenmilieu wie extrem hohe Arbeitslosigkeit, häusliche Gewalt, Kriminalität und Affinität zum Islamismus von sich aus im positiven Sinne verändern werden. Die Möglichkeiten der staatlichen Einflussnahme sind begrenzt. Von ostanatolischen Analphabeten zu erwarten, sie seien in der Lage mehr als das allerrudimentärste Deutsch zu erlernen und ihre vom Grundgesetz garantierten Rechte und auferlegten Pflichten wahrzunehmen, ist illusorisch. In einem solchen Umfeld aufzuwachsen ist für Kinder eine schwere Hypothek, die durch staatliche Maßnahmen kaum auszugleichen ist, zumal von Kooperationsbereitschaft der Eltern in den meisten Fällen nicht die Rede sein kann.

Angesichts dieser Umstände muss befürchtet werden, dass die Kriminalität in den nächsten Jahren sprunghaft ansteigen wird. Die Annahme, wir könnten diese Entwicklung durch Antiaggressionstraining und andere Formen der Kuschelpädagogik aufhalten, ist lächerlich. Das bestehende Strafrecht muss nicht unbedingt verschärft, aber endlich konsequent angewendet werden, die Hürden zur Ausweisung von Kriminellen müssen fallen und schließlich muss der als Familienzusammenführung getarnte weitere Zuzug gestoppt werden. Da der größte Anreiz für den Zuzug unsere großzügigen staatlichen finanziellen Zuwendungen sind, sollten diese weitgehend durch Sachleistungen ersetzt werden.

Außerdem muss ein staatliches Programm zur Beschäftigung gering qualifizierter Arbeitskräfte entwickelt werden, da die Privatwirtschaft diesen keine Beschäftigung anbieten kann. Zu tun gäbe es reichlich, z. B. Entfernung von Schmierereien, Instandsetzung öffentlicher Anlagen, Landschaftspflege, Straßeninstandsetzung und Ähnliches.

Dr. Wolf-Dieter Schleuning,

Berlin-Hermsdorf

Von Roland Koch habe ich nichts anderes als Stammtischparolen erwartet. Aber der Gipfel ist doch wahrlich die Äußerung von Berlins CDU-Generalsekretär Frank Henkel, der von einem Überfall mit deutschfeindlichem Hintergrund spricht. Glaubt er denn im Ernst, dass die Täter aus München bei ihrer schlimmen Tat darauf geachtet haben, ob das Opfer Deutscher oder Ausländer ist? Mit seiner Aussage impliziert Henkel, dass das Ganze nicht so schlimm sei, wenn das Opfer ein Ausländer gewesen ist. Sprache ist verräterisch, Herr Henkel, und eine Entschuldigung Ihrerseits wäre mehr als angebracht.

Erio Alexander Tsuchiya,

Berlin-Dahlem

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