Leserbriefe : Der Kanzler spuckte Bush in die Wahlkampfsuppe

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Betrifft: Das belastete deutsch-amerikanische Verhältnis

Unsere Medien kolportieren: Gerhard Schröder hat Deutschland isoliert, um die Wahl zu gewinnen! Was aber tut Bush? Er bereitet einen Krieg vor, um die Kongresswahlen zu gewinnen. Und wir sollen solidarisch hinterherdackeln und den Mund halten, wie er es von der demokratischen Opposition im Lande und der UNO fordert.

Mich hätte Bush mehr überzeugt, wenn er sich beizeiten um eine vernünftige Lösung der Nahost-Problematik gekümmert hätte. Doch was ist die Politik von Bush und Scharon? Arafats Amtssitz und andere Einrichtungen der palästinensischen Autonomiebehörde werden plattgewalzt. Damit demonstriert man eher politische Hilflosigkeit!

Gut, dass wenigstens Schröder laut sagt: So aber nicht, und mit uns schon gar nicht! Klar war das für ihn nützlich im Wahlkampf, aber es war darüber hinaus eine nötige Klarstellung. Die Aufregung der US-Regierung ist verständlich: Schröder spuckt Bush in die ohnehin ungenießbare Wahlkampf-Suppe. Gut, dass er Kanzler bleibt!

Wolfgang Reinert, Frechen

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